Mit einem Schützenfest ist unterdessen die SG Flensburg-Handewitt an die Tabellenspitze gestürmt.
Der Vorjahreszweite deklassierte Aufsteiger TuSEM Essen mit 40:20 (21:6).
Auch der TBV Lemgo patzte: Im Ostwestfalen-Duell kassierte das Team von Trainer Dirk Beuchler eine 29:32 (15:18)-Heimschlappe gegen den TuS N-Lübbecke.
"Das war eine Katastrophe"
Große Sorgen hat der HSV Hamburg. 26:33 (14:15) war der deutsche Meister des Jahres 2011 in der Rittal-Arena gegen die HSG Wetzlar unter die Räder geraten. "Das war natürlich eine Katastrophe und ein denkbar schlechter Start in die Saison", konstatierte Kapitän Pascal Hens, mit sieben Treffern noch bester Akteur, völlig ernüchtert.
Der als Trainer auf die Bank zurückgekehrte Martin Schwalb machte vornehmlich den Umbruch in der Mannschaft als Ursache die Pleite aus. "Man hat gesehen, wie wichtig Automatismen im Handball sind, die bei uns noch nicht funktioniert haben. Da fehlen uns natürlich noch ein paar Trainingseinheiten mit allen Spielern", sagte er.
Die Brüder Bertrand und Guillaume Gille sind ebenso weg wie Renato Vugrinec, Linksaußen Torsten Jansen fehlte verletzt. Neu hinzugekommen sind unter anderen die schwedischen Olympia-Zweiten Frederik Petersen und Andreas Nilsson. "Wir wissen, dass wir weiter hart arbeiten müssen", sagte Schwalb. Spielmacher Michael Kraus forderte einen Runden Tisch: "Da haben wir jetzt natürlich Gesprächsbedarf. Wir müssen jetzt schnell in die Spur kommen."
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