Gegner ist entweder Vorjahres-Finalgegner Atletico Madrid oder Afrika-Meister Zamalek Gizeh aus Ägypten.
Gegen den asiatischen Champions-League-Sieger Mudhar war Gudjon Valur Sigurdsson mit acht Treffern bester Torewerfer des europäischen Siegers der "Königsklasse". Die Saudis, die in Doha von vielen Fans unterstützt wurden, leisteten überraschend lange Widerstand.
Der THW Kiel brauchte rund 20 Minuten, bis er Gegner und Spiel im Griff und sich nach dem 10:11-Rückstand nach 13 Minuten schließlich dank seiner Tempogegenstöße zum Pausenstand von 20:14 abgesetzt hatte.
Anfangs hatten die Kieler zahlreiche Chancen vergeben und zudem Probleme mit den Rückraumwerfern der Saudis. Nach der Pause hatten die "Zebras", die zuvor Gastgeber Al-Sadd (29:26) und Ozeanienmeister Sydney (40:13) besiegt hatten, dann allerdings doch leichtes Spiel.
Gegner am Freitag ist Afrikameister Zamalek Gizeh. Die Ägypter verloren am Mittwoch 25:29 gegen Atletico Madrid und wurden Zweite der Gruppe A. Die Spanier blieben wie Kiel verlustpunktfrei und treffen am Freitag auf Gastgeber Al-Sadd. Die genauen Anwurfzeiten der Halbfinals werden am Donnerstag bekanntgegeben.
"Zamalek hat bislang ein sehr starkes Turnier gespielt, das wird wahrlich kein Selbstläufer, auch wenn wir der Favorit sind", meinte THW-Trainer Alfred Gislason. Er hofft, dass seine erkrankten Spieler Momir Ilic, Daniel Narcisse und Christian Zeitz, die gegen Mudhar fehlten, dann wieder einsatzfähig sein werden. "Wir wollen unseren Titel verteidigen", verkündete der THW-Coach seine Zielsetzung.
TV-Tipp:
Verfolgen Sie in der Saison 2012/2013 alle Champions-League-Partien der deutschen Klubs live im TV bei Eurosport!

