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    Kein Licht: Superclásico fällt aus

    Argentinien und Brasilien haben das Rückspiel des binationalen Turniers "Superclásico de las Américas" nicht austragen können. Ein Ausfall der Beleuchtung des Stadions Centenario im nordostargentinischen Resistencia verhinderte den Anpfiff des Spiels der Erzrivalen und wurde letztlich abgesagt.

    Ein Brand der Elektroinstallation löschte das Licht einiger Beleuchtungssäulen, als die Nationalhymnen beider Länder gespielt wurden. Der chilenische Schiedsrichter Enrique Ossés fragte beide Torhüter, ob sie mit der bestehenden Beleuchtung spielen wollten.

    Sowohl der Brasilianer Jefferson als auch der Argentinier Oscar Ustari weigerten sich jedoch. Als der Schaden nach einer Stunde noch nicht behoben war, entschied Ossés, das Spiel nicht anzupfeifen. Ein neuer Termin wurde bislang nicht festgelegt. Im Hinspiel im brasilianischen Goiânia hatte die Seleção die Argentinier 2:1 besiegt. Bei dem Wettbewerb dürfen nur Spieler aufgestellt werden, die in den nationalen Ligen der beiden Länder spielen, weshalb Argentinien auf Top-Star Messi verzichten musste, während Brasilien Neymar aufstellen konnte. Die erste Auflage des "Superclásico"-Duells wurde 2011 von Brasilien gewonnen.

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