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    Kein Ferrari-Cockpit: Absage an Schumacher

    Rekordweltmeister Michael Schumacher wird 2013 offenbar nicht bei Ferrari fahren. Das berichtet der britische Sender BBC. Die Scuderia plant mit Felipe Massa, Nico Hülkenberg oder Paul di Resta. Einer der Fahrer soll das Cockpit neben Fernando Alonso bekommen. Schumacher fuhr zehn Jahre für Ferrari.

    Nach dem Aus bei Mercedes zum Ende dieser Saison muss sich Schumacher bei einem anderen Team umsehen. Vorausgesetzt, der siebenmalige Weltmeister will weiterfahren.

    Die Tür bei den Italienern ist zu. Mit Ferrari holte Schumacher fünf WM-Titel zwischen 1996 und 2006. Aus einem schwächelnden Rennstall machte der Kerpener Ende der 1990er Jahre wieder ein Gewinner-Team.

    Hülkenberg: "Gerüchte gibt es schon lange"

    Momentan ist Fernando Alonso die Nummer eins bei Ferrari. Sein Verhältnis zu Schumacher gilt als fair, aber leicht unterkühlt. Offenbar hat der Spanier bereits sein Veto gegen eine Rückkehr des 43-Jährigen ausgesprochen.

    Massas Vertrag endet in wenigen Monaten. Obwohl der Brasilianer fest davon ausgeht, bei der Scuderia zu bleiben, scheint sich Ferrari bereits auf die Suche nach einem jüngeren Nachfolger gemacht zu haben. Ferrari-Boss Luca di Montezemolo erbittet sich Bedenkzeit.

    Aussichtsreichster Kandidat ist Nico Hülkenberg. Der Force-India-Pilot konnte in dieser Saison mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen. "Die Gerüchte gibt es ja schon lange, aber noch gibt es bei mir nichts zu vermelden. Da müsst ihr Euch noch etwas gedulden", erklärte Hülkenberg gegenüber eurosport.yahoo.de.

    "Nico hat in diesem Jahr bisher einen super Job gemacht. Da ist es ganz normal, dass wild über ihn spekuliert wird, von daher ehrt uns das. Trotz allem sind es aber nur Spekulationen, an denen wir uns nicht beteiligen wollen", stellte Hülkenberg-Berater Timo Gans im Gespräch mit Eurosport klar.

    Wie es mit Schumacher nach seinem Mercedes-Aus weiter geht, steht in den Sternen. Mögliche Kandidaten sind Sauber, Lotus und angeblich auch Red Bull, obwohl Sebastian Vettels Teamkollege Mark Webber seinen Vertrag erst im Juli diesen Jahres um eine Saison verlängerte.

    TV-Tipp:

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