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    "Geile Punkte": Petzschner und Mayer auf Kurs

    Florian Mayer hat die 2. Runde von Wimbledon erreicht. Der an Nummer 31 gesetzte Bayreuther bezwang den Russen Dimitri Tursunow mit 7:6 (7:3), 6:2, 6:3. Mayer tritt nun zum Bayreuther Duell gegen Philipp Petzschner an, der sich gegen den Slowenen Blaz Kavcic mit 6:4, 6:4, 6:2 durchsetzen konnte.

    Petzschner, derzeit Nummer 101 der Weltrangliste, unterstrich damit seine derzeit gute Form auf Rasen.

    "Das war ein sehr gutes Match, ich hatte es zu jeder Zeit im Griff und habe ein paar sehr geile Punkte gespielt. Es ist ja kein Geheimnis, dass Rasen mein Lieblingsbelag ist, aber ich bin trotzdem etwas überrascht, dass es nach den letzten Monaten plötzlich so gut läuft", so Petzschner.

    Im niederländischen 's-Hertogenbosch hatte der 28-Jährige sich erst im Endspiel am Samstag dem topgesetzten David Ferrer aus Spanien geschlagen geben müssen.

    "Spielen eine grottenschlechte Saison"

    Mayer erklärte, er sei "rundrum zufrieden. Ich habe sehr konzentriert gespielt und keine Schwächen gezeigt. Im ersten Satz hat er auf sehr hohem Level gespielt, er ist nach wie vor ein sehr gefährlicher Spieler und ein schweres Los für die erste Runde", befand der Weltranglisten-29.

    Mayer freut sich nun auf das Bayreuther Duell mit Petzschner. "Von der Rangliste her bin ich favorisiert gegen Philipp, aber wir haben beide viel gemeinsam: wir hatten Verletzungspech und spielen beide eine grottenschlechte Saison. Es wird ein offenes Match. Ich werde einfach Spaß haben und mir keinen Kopf machen, denn ich habe schon so oft in der zweiten Runde eines Grand Slams verloren. Wir haben noch nie auf Rasen gegeneinander gespielt. Es ist sein Lieblingsbelag, aber der Wimbledon-Rasen ist für mich auch optimal."

    Toller Erfolg für Becker

    Benjamin Becker zog am 1. Turniertag im All England Club als erster deutscher Spieler in Runde zwei ein. Der Weltranglisten-124. aus Mettlach bezwang überraschend den früheren Top-Ten-Spieler James Blake aus den USA mit 6:7 (4:7), 7:5, 6:0, 6:4.

    Für den von Verletzungen geplagten Becker ist es der erste Zweitrunden-Einzug bei einem der vier wichtigsten Tennisturniere der Welt seit den Australian Open 2011.

    Kamke auf verlorenem Posten

    Tobias Kamke hat die Überraschung klar verpasst. Gegen den an Position 18 gesetzten Franzosen Richard Gasquet unterlag die Nummer 84 der Welt glatt in drei Sätzen mit 2:6, 2:6 und 2:6.

    Für Kamke war es bereits die zehnte Erstrundenniederlage in dieser Saison. 2010 hatte der Lübecker beim wichtigsten Rasentennisturnier der Welt mit seiner Drittrunden-Teilnahme noch sein bestes Grand-Slam-Resultat erreicht.

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