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    International Championship - Trump und Allen brillieren im Viertelfinale

    Judd Trump gegen Peter Ebdon und Shaun Murphy gegen Neil Robertson lauten die Halbfinal-Paarungen bei der International Championship im chinesischen Chengdu. Während Trump sich in einem mitreißenden Match mit 6:5 gegen Mark Allen durchsetzte schlug Ebdon Ricky Walden mit 6:0. Neil Robertson beendete die Märchenwoche von Wunderkind Lu Haotian mit 6:2 und Shaun Murphy schlug Marco Fu mit 6:4.

    Das 6:5 von Judd Trump über Mark Allen war ein brillantes Feuerwerk an Offensiv-Snooker. Allen gab im ersten Frame mit einer 83 den Ton vor. Doch die konterte Trump mit einer 70 zum 1:1 und holte sich danach auch den dritten Durchgang. Danach gab es Breaks im Wechsel. Allen spielte eine 98, eine 121 und eine 04. Trump machte Serien von 75, 107 und 65 Punkten. Danach führte der Engländer mit 5:4. Doch mit brillanten Safeties erzwang Allen den Entscheidungsframe. In dem aber legte Judd Trump eine 60 vor und lochte wenig später den Matchball. Der 23-Jährige steht damit nicht nur unter den letzten Vier, sondern wahrte auch seine Chance, Mark Selby an der Spitze der Weltrangliste abzulösen.

    Peter Ebdon profitierte bei seinem 6:0 über Ricky Walden von seiner Konstanz und seiner Matchhärte. Allerdings stand Walden nach seinem Marathon gegen Mark Selby vom Tag zuvor auch komplett neben sich. Nur zwei Breaks von mehr als 30 Punkten schaffte der Offensivkünstler, dem an diesem Tag nichts gelingen wollte. Allerdings diskutierten beide Akteure nach Matchende noch in der Arena auch über in ihren Augen seltsame Reaktionen des Tisches.

    "The Magician“ dreht die Partie

    Shaun Murphy hatte gegen Marco Fu zwar den ersten Frame mit einer 75 gewonnen, doch die nächsten drei Durchgänge holte sich der Akteur aus Hongkong; zwei Frames gewann er dabei sogar auf Schwarz. Doch nach der Pause drehte "The Magician“ auf: Mit einer 54 zum 2:3 tankte er Selbstvertrauen und ließ dann Breaks von 83, 87 und 129 Punkten zum 5:3 folgen. Zwar verkürzte Fu noch einmal, doch eine 51 und eine 33 im zehnten Frame brachten Murphy den Sieg.

    Der Erfolg von Neil Robertson über den erst 14-jährigen Lu Haotian fiel mit 6:2 zwar standesgemäß aus, aber der Australier musste härter dafür arbeiten als das Ergebnis es vermuten lässt. Lu, der jüngste U21-Weltmeister aller Zeiten, demonstrierte seine Klasse schon mit einer 74 im ersten Frame. Zur Pause stand es 2:2. Nach Wiederbeginn holte sich Robertson zwar vier Frames hintereinander, aber zwei Mal setzte er sich nur von hintan auf Schwarz durch. Das Spiel von Robertson war nicht so zwingend wie in den Runden zuvor, aber auch Lu musste am Ende dem Druck Tribut zollen.

    TV-Tipp:

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