Damit war der Widerstand von Higginson gebrochen. Im sechsten Frame versuchte Murphy sogar ein Maximum, doch nach 96 Punkten verschoss er die 13. Rote von der langen Bande.
Neil Robertson hatte bei seinem 6:3 über Ryan Day wieder einmal den Start verschlafen. Mit einem Top-Break von 85 Punkten war der Waliser mit 2:0 in Führung gegangen. Doch mit einer 70 zum 1:2 meldete sich auch Robertson im Match und schaffte zur Pause in einem umkämpften vierten Frame den Ausgleich.
Nach der Pause ließ "The Thunder from Downunder“ dann so richtig krachen. Er spielte Breaks von 79, 137 und 118 Punkten und zog so auf 5:2 davon; jeden Fehler von Day bestrafte er in dieser Phase.
Noch einmal ein bisschen Hoffnung schöpfen konnte Ryan Day, nachdem er dank einer 64 auf 3:5 verkürzte. Dies war aber nur von kurzer Dauer: Mit einer 115, seinem dritten Century im Match, setzte Robertson einen meisterlichen Schlusspunkt.
Junge Chinesen mit Überraschungserfolgen
Wie üblich bei Turnieren in China sorgten aber auch die Wildcard-Spieler wieder für einige Überraschungen. So war Zhao Xintong Ex-Weltmeister Ken Doherty mit 6:5 aus dem Turnier. Der Darling von Dublin erzwang nach einem 2:5-Rückstand zwar noch das 5:5, doch dann hatte er sein Pulver verschossen.
Auch Michael White scheiterte in der Wildcard-Runde. Er musste sich Lu Haotian ebenfalls mit 5:6 geschlagen geben. Lu steht damit bereits im Achtelfinale, da Ronnie O’Sullivan seinen Start in Chengdu aus gesundheitlichen Gründen abgesagt hat.
Cao Yupeng jedoch vermied das Aus in der Wildcard-Runde knapp durch ein 6:5 über Wang Yuchen. Genauso erging es Aditya Mehta mit seinem 6:5 über Zhu Yinghui. Wenig Mühe hatte dagegen Jamie Burnett, der Niu Zhuang mit 6:0 schlug.
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