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    HSV: Rajkovic bleibt, Badelj kommt

    Die Zukunft von Slobodan Rajkovic beim Hamburger SV soll in wenigen Tagen entschieden werden. Ein Rauswurf des Serben, der vor einer Woche im Training eine Schlägerei mit seinem Teamkollegen Son Heung-Min angezettelt und Trainer Thorsten Fink als Lügner bezeichnet hatte, steht nicht zur Debatte.

    "Das würde uns die Ablösesumme kosten. Insofern werden wir einen anderen Weg finden", sagte der HSV-Vorstandsvorsitzende Carl-Edgar Jarchow der "Bild"-Zeitung.

    "Wegen der Folgen werden wir Anfang der Woche im Vorstand sprechen. Wir wollen jetzt nicht aus der Ferne Maßnahmen verkünden", ergänzte Jarchow. Der HSV nimmt derzeit an einem Turnier in Südkorea teil, der Klubchef begleitet das Team. Rajkovic ist vorläufig suspendiert worden und trainiert allein in Hamburg.

    Für die Äußerung Rajkovics, einige Spieler wollten wegen Fink den Verein verlassen, hat Jarchow kein Verständnis. "Dafür gibt es keine Anhaltspunkte. Kein anderer Spieler hat sich in der Form geäußert. Aus meiner Sicht hat das mit seinen persönlichen Gefühlen zu tun." Kapitän Heiko Westermann sagte über Rajkovic: "Er soll den Mund halten." Die Mannschaft distanziere sich von den Aussagen des Serben.

    Jarchow erklärte, dass der Kroate Milan Badelj demnächst verpflichtet wird. Den 23 Jahre alten Mittelfeldspieler von Dinamo Zagreb "werden wir in Kürze präsentieren", sagte Jarchow und fügte hinzu: "Wir werden sicherlich noch was im zentralen Mittelfeld tun. Und es kann sein, dass sich in der Abwehr noch etwas ergibt."

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