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    HSV-Posse um Van der Vaart

    Bezüglich der Transfer-Posse um Rafael van der Vaart und HSV-Sponsor Klaus-Michael Kühne ist der Klub mit Anlauf in die Schlagzeilen gerasselt. Kühne will Millionen Euro locker machen, aber nur dann, wenn seine Intentionen umgesetzt werden. Außerdem will er Geld von den Fans.

    Der 75 Jahre Hamburger Milliardär hat an Rafael van der Vaart einen Narren gefressen und will den Niederländer - "das Herzstück des HSV", wie er meint - partout zurück.

    Also übte der medienscheue Logistik-Unternehmer mit einer Telefon-Pressekonferenz Druck auf den Vorstand aus und warf ihm mangelndes Engagement vor.

    Falls die HSV-Führung seinen Wünschen nicht folgt, will er seinen Anteil am Erlös aus dem Verkauf von Stürmer Paolo Guerrero von rund 1,5 Millionen Euro sofort zurück. Schließlich hatte er vor zwei Jahren 12,5 Millionen Euro in den HSV investiert und dafür anteilige Transferrechte an sechs Spielern erhalten.

    50 bis 200 Euro Fan-Spende

    Für van der Vaart würde er das Guerrero-Geld jedoch reinvestieren und sich am Mammutgehalt des Holländers beteiligen. Das sollen übrigens auch die Fans mit Spende-Beiträgen zwischen 50 und 200 Euro, schlägt Kühne vor.

    Kühne-Kritiker reiben sich die Hände. HSV-Chef Carl-Edgar Jarchow schaut zwar in leere Vereinskassen, Kühnes Wünschen will er sich aber nicht beugen. "Ich weiß sein Engagement zu schätzen und genauso seine Fantreue. Aber wir lassen uns von niemandem zu etwas drängen und legen Wert auf unsere Eigenständigkeit."

    Außerdem ist die Fan-Spende wohl kaum vermittelbar.

    TV-Tipp:

    Die Bundesliga im Fernen Osten: Der FC Bayern München im Testspiel gegen den VfL Wolfsburg. Am 26. Juli um 14 Uhr LIVE aus dem Tianhe Stadium im chinesischen Guangzhou.

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