Fehlalarm - das Ende von Jupp Heynckes als Trainer beim FC Bayern ist doch noch keine beschlossene Sache.
"Ich kann verstehen, dass meine Aussagen Interpretationsspielraum zulassen. Wenn man es liest, ist man erst mal erschrocken - das kann ich verstehen", sagte der 67-Jährige am Samstag bei "Liga total".
Er fügte an: "Unter Umständen geht am Saisonende ein Lebensabschnitt zu Ende, der kann aber auch 2014 erst zu Ende gehen. Wer mich kennt, weiß, dass ich diese Saison mit großem Engagement und großer Leidenschaft angehe. Wir haben einen klare Abmachung, Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstand und ich, dass wir uns im Frühjahr zusammensetzen."
Auch Sportvorstand Matthias Sammer bleibt bei dieser Vorgabe. "Es geht um die Realität, ich habe ein sehr enges Verhältnis zu Jupp Heynckes. Wir sind im Gespräch, tauschen uns laufend aus. Wir lassen das Ende offen. Wieso sollen wir uns heute begrenzen? Einen Lebensabschnitt kann man immer verlängern", ist er überzeugt.
"Wir haben einen Zwei-Jahres-Vertrag, der endet am 30. Juni 2013. Und dann geht wieder ein Lebensabschnitt zu Ende", hatte der Coach in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" betont.
Schon in der Sommerpause war über einen vorzeitigen Abschied des Oldies spekuliert worden - nach dem verloren Champions-League-Finale gegen den FC Chelsea hatte sich Heynckes ausweichend zu seiner Zukunft geäußert. Die Bayern-Bosse um Präsident Uli Hoeneß ließen dazu in den vergangenen Monaten schon mehrfach durchklingen, für die kommende Saison nach einem neuen Mann an der Seitenlinie zu suchen.
Womöglich ist das nun zunächst gar nicht nötig.
VIDEO - Die Bundesliga vor dem Start
TV-Tipp:
Die FIFA U20 Frauen-Weltmeisterschaft in Japan - unter anderem mit Deutschland, Brasilien, Italien: Vom 19. August bis zum 8. September zeigen Eurosport und Eurosport 2 alle Partien live!

