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    Hesjedal greift an, Kreuziger packt's

    Der zuletzt schwache Roman Kreuziger aus Tschechien hat die drittletzte Etappe des Giro d'Italia gewonnen. Eine Vorentscheidung über den Gesamtsieg fiel aber auch auf der 19. Etappe über 198 Kilometer nicht, obwohl Geheimtipp Ryder Hesjedal attackierte und eine Demonstration der Stärke lieferte.

    Die Entscheidung über den Gesamtsieg muss am Samstag auf der Königsetappe auf dem Stilfser Joch oder am Sonntag beim abschließenden 30 Kilometer-Zeitfahren nach Mailand fallen.

    Früh hatte sich auf dem drittletzten Tagesabschnitt eine 16-köpfige Spitzengruppe gebildet, aus der zwei Fahrer - Sandy Casar aus Frankreich und Stefano Pirazzi aus Italien - als Solisten den Schlussanstieg auf den Passo Pampeago in Angriff nahmen. Aber die beiden kamen auch nicht durch. Fünf Kilometer vor dem Ziel auf 2006 Meter Höhe hatte die erste Verfolgergruppe mit allen Favoriten aufgeschlossen.

    Hesjedal will angreifen

    Rodriguez, Hesjedal, der zweifache Giro-Sieger Ivan Basso und der Titelverteidiger Michele Scarponi (beide Italien) belauerten sich. Dann begann die Hesjedal-Show, der die Konkurrenz nichts entgegen zu setzen hatten. "Die Situation ist jetzt ideal für mich. Wenn es morgen wieder so läuft, ist alles super. Im Moment fühle ich nichts", sagte Hesjedal nach dem fesselnden Rennen.

    Im abschließenden Kampf gegen die Uhr hat der ehemalige Mountainbiker Hesjedal die eindeutig besten Karten gegenüber Rodriguez und dem 1:22 Minuten hinter ihm liegenden Scarponi.

    VIDEO: Die letzten Meter der Etappe

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