Garcia-Lopez benötigte in dem Viertelfinal-Duell nur 58 Minuten, um seinen Gegner mit 6:0, 6:3 zu schlagen. Rasta-Mann Brown hatte in keiner Phase des Matches ein Mittel gegen das sichere Grundlinienspiel von Garcia-Lopez.
"Guillermo hat unglaublich solide gespielt", sagte Brown. "Ich habe es nicht geschafft, ihn unter Druck zu setzen." Zudem deckte Garcia-Lopez am Weissenhof gnadenlos die technischen Mängel des 1,96 Meter großen Sohnes einer Deutschen und eines Jamaikaners auf.
Garcia-Lopez trifft im Halbfinale auf den an Nummer zwei gesetzten Juan Mónaco. Der Argentinier hatte zuvor den Qualifikanten Pavol Cervenak mit 6:1, 7:5 bezwungen.
Phau scheitert knapp
Der Slowake, der im Achtelfinale den Hamburger Tommy Haas ausgeschaltet und damit für eine große Überraschung gesorgt hatte, konnte nach dem glatt verlorenen ersten Durchgang ein frühes Break im zweiten Satz nicht halten. Der Nummer 14 der Welt, Mónaco, genügte ein solides Grundlinienspiel, um die Nummer 206 in Schach zu halten.
Auch Björn Phau hat den Einzug ins Halbfinale knapp verpasst. Der Profi aus Weilerswist unterlag im Viertelfinale dem Weltranglisten-Achten Janko Tipsarevic aus Serbien mit 7:6 (8:6), 6:7 (2:7), 4:6. Vor knapp 4000 Zuschauern vergab Phau im zweiten Satz beim Stand von 6:5 fünf Matchbälle. Im entscheidenden Durchgang konnte er bei einem 4:5-Rückstand drei Break-Bälle nicht nutzen.
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