"Chisora gegen Haye, das wird der größte Hass-Kampf seit langer, langer Zeit im Schwergewicht. Es wird richtig krachen“, sagte Box-Promoter Kalle Sauerland.
Der Kampf soll im Stadion des Premier-League-Klubs West Ham United stattfinden und auch an dieser Stelle am Dienstag offiziell präsentiert werden.
Chisora-Manager Frank Warren sieht den Kampf als Chance: "Es gibt einiges für die beiden, um das gekämpft werden muss.“
Haye könnte mit einem Sieg in der WBC-Rangliste weiter nach oben klettern und somit für Vitali Klitschkos als Gegner interessant werden. Somit wäre für den eigentlichen Box-Rentner Haye ein weiterer Zahltag in greifbarer Nähe. Um dies zu erreichen, muss man hinter den Kulissen allerdings noch an einer Lösung arbeiten, da Chisora als Konsequenz für den Skandal in München die Box-Lizenz entzogen wurde.

So hatte Robert Smith, Generalsekretär des Britischen Boxverbandes, bereits eine Warnung ausgestoßen. Angesichts der extremen Zugkraft dieses Kampfes dürfte Chisora-Manager Warren aber wohl eine Lösung finden.
Haye, als TV-Experte in München vor Ort, nannte seinen Landsmann vor laufender Kamera einen Loser, dieser stürmte daraufhin auf ihn los. Haye schlug Chisora kurz darauf eine Wasserflasche aus Glas ins Gesicht. Chisora bedrohte Haye deshalb lautstark mit dem Tod, weshalb ihn abends noch die Münchner Polizei verhörte. Haye flüchtete mit der ersten Maschine zurück nach Manchester, um dieser Prozedur zu entgehen.
Es wird Zeit, dass die Briten ihren Zwist ausräumen - aller Voraussicht nach werden sie im Ring die Chance dazu bekommen.
