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    Hamilton rast zur Pole, Alonso im Pech

    Lewis Hamilton startet beim Großen Preis von Italien von der Pole-Position. Der britische McLaren-Pilot fuhr in der Qualifikation zum 13. Saisonlauf in 1:24,010 Minuten die Bestzeit. Den zweiten Platz in Monza belegte Hamiltons Teamkollege Jenson Button vor dem Brasilianer Felipe Massa im Ferrari.

    "Im Training waren meine Runden sogar noch besser. Umso schöner, dass es auch so gereicht hat", meint Hamilton nach seiner starken Fahrt im Qualifying.

    Mercedes-Pilot Michael Schumacher aus Kerpen war auf dem Hochgeschwindigkeitskurs als Fünfter in 1:24,540 Minuten bester Deutscher.

    Deutsches Trio in Lauerstellung

    Titelverteidiger und Vorjahressieger Sebastian Vettel aus Heppenheim kam im Red Bull auf Rang sechs. Nico Rosberg aus Wiesbaden wurde im zweiten Mercedes Siebter. "Das Ergebnis war das Maximum. Ich denke, morgen im Rennen sehen wir etwas besser aus", so der amtierende Champion Vettel.

    "Damit können wir zufrieden sein", meinte auch Schumacher. "Ich würde meinen, dass wir im Renntrimm nicht schlecht aufgestellt sind. Wir wollen dranbleiben. Ob wir das bis ganz zum Ende durchhalten, werden wir morgen sehen."

    Das deutsche Trio rückt beim Grand Prix am Sonntag jedoch jeweils um eine Position nach vorne, weil der Qualifikations-Vierte Paul di Resta wegen eines Getriebewechsels um fünf Startplätze nach hinten strafversetzt wird.

    Alonso im Pech

    WM-Spitzenreiter Fernando Alonso belegte nach technischen Problemen beim Ferrari-Heimrennen nur den zehnten Rang. Damit hat der Spanier nur noch geringe Chancen auf den Sieg im Königlichen Park. Alonso führt vor dem Europa-Finale mit 164 Punkten. Vettel (140) ist mit 24 Zählern Rückstand Gesamtzweiter vor seinem Red-Bull-Teamkollegen Mark Webber (132). Der Australier wurde in der Qualifikation nur Elfter.

    "Fernando hat das sofort gemerkt, wir konnten nichts mehr daran ändern. Es ist sehr enttäuschend", fasst Teamchef Stefano Domenicali zusammen. Der Italiener weiß genau, dass für Alonso die oberste Stufe des Podests nur schwierig zu erreichen sein wird.

    Für Force-India-Pilot Nico Hülkenberg war bereits nach Q1 das Qualifying zu Ende. Der Deutsche konnte nicht eine einzige gezeitete Runde fahren, weil er im ersten Run mit Elektrikdefekt ausrollte. Hülkenberg war somit Letzter.

    Timo Glock (20./1:27.039) konnte sich trotz eines schlechten zweiten Reifensatzes gegen seinen Marussia-Teamkollegen Charles Pic durchsetzen. "Mit dem ersten Satz war es gut. Da hat mir Nico Rosberg mit Windschatten geholfen", meint der zufriedene Hesse. "Beim zweiten Run hatte ich mit dem Reifensatz überhaupt keinen Grip. Zum Glück war die erste Runde schon okay."

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