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    Grundlagenvertrag bis Ende Oktober

    Im Poker um einen neuen Formel-1-Grundlagenvertrag hat der Automobil-Weltverband FIA eine Einigung bis Ende Oktober in Aussicht gestellt. FIA-Präsident Jean Todt erklärte vor dem Motorsport-Weltrat in Paris, es gebe "positive und konstruktive Diskussionen" über das sogenannte Concorde Agreement.

    Er erwarte eine Unterschrift aller Parteien bis Ende kommenden Monats. Der Vertrag regelt die Verteilung der Vermarktungseinnahmen der Formel 1, die Anzahl der teilnehmenden Teams und die Zuständigkeiten für das Regelwerk. Das Abkommen wird zwischen den Rennställen, der FIA und dem Vermarkter FOM geschlossen und soll bis 2020 gelten.

    Mercedes hatte als letztes Top-Team seine Unterschrift signalisiert. Der schwäbische Autobauer hatte mit Chefvermarkter Bernie Ecclestone lange um die Konditionen für einen Verbleib in der Königsklasse des Motorsports gerungen. Mercedes war verärgert darüber, dass Ecclestone den Rivalen Ferrari, McLaren und Red Bull höhere Bonuszahlungen gewähren wollte.

    Die Mehrheit der Teams hat den Vertrag bereits unterschrieben. Mit der Zustimmung von Mercedes rückt möglicherweise auch der Börsengang der Formel 1 wieder näher. Ecclestone will die Rennserie in Singapur an die Börse bringen und einen zweistelligen Millionenbetrag erlösen. Mit der Unterschrift des deutschen Autokonzerns hat Ecclestone nun alle wichtigen Teams langfristig an die Formel 1 gebunden. Nun benötigt der Brite noch die Zustimmung der FIA.

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