Romain Grosjean musste das vergangene Rennwochenende in Monza auslassen. Grund dafür war eine Sperre, die nach dem Startunfall von Spa-Francorchamps gegen den Franzosen ausgesprochen worden war.
Die unbeabsichtigte rennfreie Zeit ließ Grosjean allerdings nicht ungenutzt: Er reiste nach Italien und verfolgte das Rennwochenende aus der Box, beziehungsweise von der Boxenmauer aus. Er konnte sich dabei einiges von Teamkollege Kimi Räikkönen abschauen, der mit Platz fünf bis auf einen Zähler an den WM-Zweitplatzierten Lewis Hamilton herankam.
"Ich kann immer noch sehr viel von Kimi lernen", so Grosjean. "Er verfügt über sehr viel Erfahrung. Er ist einfach ein fantastischer Teamkollege, der einen extrem fordert. Er ist unglaublich schnell und hat viele Qualitäten, die ich erst noch entwickeln muss. Er ist zudem in der Lage, sich während eines Rennwochenendes in kurzer Zeit voll und ganz auf seinen Job zu konzentrieren."
"Chance ergreifen"
Trotz des ganzen Lobes für seinen Teamkollegen, darf Räikkönen offenbar nicht auf Schützenhilfe seitens Grosjean hoffen: "Ich werde bei den restlichen Saisonrennen nicht die Unterstützerrolle spielen", stellt Grosjean klar. "Wenn ich die Möglichkeit sehe, aufs Podium zu fahren oder sogar zu gewinnen, dann ergreife ich sie auch."
Grosjean fügt hinzu: "Natürlich möchte ich, dass das Team das bestmögliche Ergebnis erreicht und wenn man sich den Punkteunterschied von mir und Kimi anschaut, dann wäre es dumm von mir, nur an meine Ergebnisse zu denken. Hoffen wir einfach, dass sowohl ich, Kimi als auch das Team bei den restlichen Grands Prix gut abschneiden werden."
VIDEO: Eine Runde aus Fahrersicht
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