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    Grand Prix Australien - Stoner-Gala beim Heimspiel

    Der Auftakt in Australien stand ganz im Zeichen von Lokalmatador Casey Stoner. Der Weltmeister zeigte seinen Fans auf den Tribünen eine Show vom Feinsten und fuhr auf Phillip Island in seiner eigenen Liga. Stoner driftete durch die Kurven, ging mit Vollgas über die zahlreichen Bodenwellen und nahm die Randsteine überall mit. Am Ende stand eine Traumrunde von 1:29.999 Minuten zu Buche.

    Dem Rest der MotoGP-Elite nahm Stoner über weite Strecken über eine Sekunde ab.

    Niemand hatte auch nur annähernd eine Chance, an die Traumzeiten des Australiers heranzukommen. Selbst mit dem harten Hinterreifen war Stoner klar schneller als alle anderen Fahrer mit der weichen Mischung.

    In den Schlussminuten konnte sein Honda-Teamkollege Dani Pedrosa mit einem weichen Hinterreifen die Lücke bis auf 0,885 Sekunden verkleinern. Yamaha-Star Jorge Lorenzo ging es genauso wie seinem spanischen Landsmann. Gegen Stoner war kein Kraut gewachsen. Lorenzo beendete den Tag mit einem Rückstand von 1,006 Sekunden als Drittschnellster.

    Bradl und Rossi noch zurück

    Größere Probleme hatte Stefan Bradl am ersten Trainingstag. Erst in den Schlussminuten konnte der Deutsche zulegen und sich schließlich als Siebter einreihen.

    Seine Honda lag sehr unruhig und Bradl hatte zu kämpfen. Über weite Strecken fehlten sieben Zehntelsekunden auf seine Referenz Bautista. Die LCR-Crew arbeitete an der Abstimmung und am Ende ging es vorwärts. Bradl schaffte von der Zeit her den Anschluss an Bautista, aber auf Stoner fehlten 1,7 Sekunden - oder anders ausgedrückt sieben Zehntelsekunden auf Platz drei. Während es bei Bradl aufwärts ging, kündigte sich bei Ducati die nächste Klatsche an.

    Valentino Rossi fehlten zwei Sekunden auf Stoner. Speziell am Ausgang der Zielkurve büßte der Italiener viel Boden ein, weil das Hinterrad beim Beschleunigen stark pumpte. Das wirkte sich auch beim Topspeed aus, denn war nur in dieser Messung nur Siebtschnellster. Es fehlten drei km/h auf Hector Barbera, der mit der Pramac-Ducati mit 237,99 km/h gemessen wurde. Karel Abraham war mit der Cardion-Ducati auf der Geraden gleichschnell.

    Nicky Hayden konnte als einziger Topfahrer seine Zeit vom Vormittag nicht verbessern und landete mit einem Rückstand von 2,6 Sekunden an der neunten Stelle.

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