Folger schraubte die Bestmarke auf 1:39,213 Minuten, obwohl er aufgrund seiner Körpergröße nicht zu den schnellsten Fahrern auf der Geraden zählte.
Zu den beiden Deutschen gesellte sich Maverick Vinales. Der Spanier sitzt an diesem Wochenende wieder auf seiner FTR-Honda des Avintia-Teams. Der fünffache Saisonsieger musste sich öffentlich für seine Eskapaden am vergangenen Wochenende in Malaysia entschuldigen.
Am Vormittag stürzte Vinales noch, aber im zweiten Training war er wie eh und je konkurrenzfähig. Vinales fehlten 0,282 Sekunden auf Folger, womit er sich auf dem dritten Platz einreihte.
Stürze in Serie
Dahinter wurde die Lücke zum Rest des Feldes schon deutlich größer. Der Brite Danny Kent (KTM) hatte als Vierter schon einen Rückstand von acht Zehntelsekunden. Auf den weiteren Plätzen folgten Romano Fenati (FTR-Honda), Zulfahmi Khairuddin (KTM) und Jakub Kornfeil (FTR-Honda). Die Top 10 rundeten die beiden Spanier Efren Vazquez und Alberto Moncayo sowie Louis Rossi (alle drei FTR-Honda) ab. Letzterer stürzte im Verlaufe des Trainings und lieferte dem Racing-Team-Germany Schrott ab.
Auch die beiden Suter-Teamkollegen Miguel Oliveira und Alex Marquez landeten im Kiesbett. Marquez ließ sich anschließend hinter der Leitplanke eine Hand behandeln. Alle Fahrer im Spitzenfeld konnten am Nachmittag ihre Zeiten verbessern.
Toni Finsterbusch hatte diese Möglichkeit nicht. Der Motor seiner Honda ging aus und er konnte ihn nicht mehr anwerfen. Mit der Zeit von einer langsamen Einführungsrunde landete der Deutsche auf Platz 32. Luca Amato, der ebenfalls zum ersten Mal in Australien ist, klassierte sich mit seiner Kalex-KTM als 28.
Moto2: Lüthi geschlagen
Der Spanier Pol Espargaro lieferte im zweiten Freien Training der Moto2-Klasse eine ähnliche Leistung wie Casey Stoner in der MotoGP ab. Der Kalex-Pilot war auf Phillip Island klar der schnellste Mann in der mittleren Klasse und nahm der versammelten Konkurrenz knapp eine Sekunde ab.
Erster Verfolger des Spaniers war der Schweizer Tom Lüthi (Suter). Sein Rückstand auf Espargaros Runde von 1:34.578 Minuten betrug 0,929 Sekunden.
TV-Tipp:
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