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    Kind: Grüne Karte wäre eine Idee

    Die Gelb-Rote Karte für Szabolcz Huszti von Hannover 96 hat eine Diskussion um Zeitstrafen im Fußball ausgelöst. 96-Präsident Martin Kind sprach sich für eine "Grüne Karte" aus, mit der ein Spieler ähnlich wie im Hockey verwarnt und für eine bestimmte Zeit vom Platz gestellt werden könnte.

    "Schlimme Fouls und Trikotausziehen werden gleichgesetzt und mit Gelb bestraft. Dann müssen sie eben noch eine Grüne Karte für leichtere Vergehen einführen", sagte Kind in der "Bild".

    BayernKapitän Philipp Lahm findet diesen Vorschlag ebenfalls interessant: "Über eine Zeitsperre kann man sicherlich diskutieren. Aber man muss auch sagen: Die Spieler wissen Bescheid. Ich weiß, dass ich eine Gelbe Karte kriege, wenn ich mein Trikot ausziehe. Und eine Gelbe Karte kriege, wenn ich am Zaun hochklettere."

    Mike Hanke von Borussia Mönchengladbach meint: "Wenn es hilft, solche Platzverweise wie den von Huszti zu verhindern, bin ich für die Grüne Karte."

    Hannovers Mittelfeldspieler Huszti hatte vorigen Samstag nach seinem Siegtor zum 3:2 gegen Werder Bremen zunächst sein Trikot ausgezogen und war danach auf den Zaum geklettert.

    Dafür sah er in der Nachspielzeit für jede einzelne Aktion jeweils Gelb und flog damit vom Platz. Einen Einspruch gegen die Sperre für das nächste Sonntag-Spiel bei 1899 Hoffenheim hatte das DFB-Sportgericht am Dienstag abgewiesen.

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