WAS IHRE FREUNDE LESEN

    Gomez: "Berlin wird kein Warm-up!"

    Bayern-Stürmer Mario Gomez spricht vor dem finalen Pokal-Kracher gegen Meister Borussia Dortmund über die Ablenkung durch das Finale gegen Chelsea, die deutliche Negativserie gegen den BVB und die Promille-Zahl beim Feiern.

    Von der Säbener Straße berichtet Michael Wollny

    Mario Gomez, womit will der FC Bayern den BVB am Samstag überraschen?

    Mario Gomez: Ich glaube nicht, dass sie überrascht sein werden. Es wird ein schwieriges Spiel für beide Mannschaften. Unabhängig vom Gegner wollen wir Pokalsieger werden. Die Konstellation ist sehr besonders, da die zwei stärksten Mannschaften Deutschlands im Finale stehen.

    Zuletzt hat Bayern vier Mal in Folge gegen Dortmund verloren. Wie sehr ist das ein Thema?

    Gomez: Finale ist Finale. Ob gegen Stuttgart, Greuther Fürth, Frankfurt oder Dortmund, das ist nicht so wichtig. Natürlich hat es jeder Spieler im Hinterkopf, dass wir vier Mal nicht gegen diese Mannschaft gewinnen konnten. Aber wir wollen den Pokal mit nach Hause nehmen und daran werden wir alles setzen.

    Was macht den BVB als Gegner so unangenehm?

    Gomez: Es ist eine gute Mannschaft mit sehr guten Spielern. Zudem haben sie einen Trainer, der sie sehr gut einstellt. Sie sind in sich gewachsen und harmonieren untereinander. Sie sind stark, wir aber auch.

    Wie schwer fällt es, das Finale gegen Chelsea komplett auszublenden?

    Gomez: Wir haben uns nach dem Spiel in Madrid riesig gefreut. Man wurde überall in der Stadt darauf angesprochen. Aber im täglichen Training spielt das keine Rolle. Wir sind alle auf Dortmund fokussiert, um sie zu schlagen. Es ist nicht so, dass es ein Warm-up fürs Champions-League-Finale ist. Wir sind im Pokalfinale und deshalb wollen wir den Pokal auch gewinnen. Da ist es auch total egal, was danach passiert. Für die Stimmung ist es natürlich immer besser, wenn man eine Woche hat, in der man sein Spiel gewonnnen hat. Aber man muss die beiden Wettbewerbe auch komplett voneinander trennen können.

    Die Party würde im Erfolgsfall aber verhaltener ausfallen.

    Gomez: Es ist ja nicht so, dass wir dann nicht feiern können. Lasst uns erst mal das Spiel spielen und gewinnen. Und wenn es denn da so sein sollte, kann man immer noch feiern. Man muss ja nicht immer mit vier Promille unterm Tisch liegen. Man muss ja nicht immer Alkohol trinken, um zu feiern.

    TV-Tipp:

    Die Stars von morgen schon heute hautnah bei Eurosport und Eurosport 2. Erleben Sie die Spiele der U17-Europameisterschaft in Slowenien u.a. mit der deutschen Junioren-Auswahl vom 4. bis 16. Mai LIVE und exklusiv.

    Quizaction - Testen Sie Ihr Sportwissen

    Meistgelesene Artikel

    Aktuelle Nachrichten