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    Glandorf mit ärgerlicher Pause

    Die SG Flensburg-Handewitt muss in der Bundesliga vorerst ohne ihren Rückraumstar Holger Glandorf auskommen. Der Nationalspieler liege mit hohen Entzündungswerten und Fieber im Krankenhaus, teilten die Norddeutschen mit. Der Grund für die Infektion liegt bei der letzten Länderspielreise.

    Auslöser der Pause sei eine Infektion im Fersenbereich, "die durch eine Komplikation nach Verabreichung einer Spritze während der Nationalmannschaftspause entstanden ist", hieß es in der Pressemitteilung der SG weiter. Aktuell wird der Rückraumspieler mit Antibiotika behandelt.

    "Da muss man sich schon fragen, warum vor der Behandlung keine Rücksprache mit unserem Mannschaftsarzt gehalten wurde. Das ist sehr ärgerlich", sagte Flensburgs Geschäftsführer Dierk Schmäschke, der damit indirekt Vorwürfe gegen die medizinische Abteilung der deutschen Nationalmannschaft erhob. Glandorf war über das Osterwochenende zweimal für die DHB-Auswahl in Länderspielen gegen Dänemark im Einsatz gewesen.

    Glandorf fehlt im Spitzenspiel

    "Wir müssen darauf achten, dass unsere Spieler für Monate wettkampffähig sind, nicht nur für ein Spiel", ergänzte SG-Teamarzt Hauke Mommsen. Nach jetzigem Stand müsse man davon ausgehen, dass Glandorf länger ausfallen könnte. Sicher ist, dass er sowohl im Match in Hildesheim wie auch im Bundesliga-Spitzenspiel gegen die Füchse Berlin nicht eingesetzt werden kann.

    TV-Tipp:

    Das Viertelfinale der Champions League live bei Eurosport – mit den Partien Leon-Berlin (Hin: 21.4. ab 17:30 / Rück: 29.4. ab 16:00) und Zagreb-Kiel (Hin: 21.4. ab 19:00 / Rück: 29.4. ab 17:30).

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