Über mögliche Sanktionen gegen den Athleten muss nun der Gewichtheber-Weltverband IWF entscheiden.
"Das ist immer ein trauriger Tag, wenn ein Athlet, der betrügt, erwischt wird", meinte IOC-Sprecher Mark Adams. "Aber die Botschaft an die dopenden Athleten ist klar: Wir kriegen euch!" Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking hatte es 20 Dopingfälle gegeben.
Das IOC hat für die London-Spiele so viele Dopingtests wie noch nie bei Olympia angesetzt. Vom Tag der Öffnung des olympischen Dorfes (16. Juli) bis zum Schlusstag am 12. August sind etwa 5000 Tests geplant; dabei sollen 3800 Urin- und 1200 Blutproben untersucht werden. Für die anschließenden Paralympics sind 1250 Dopingtests geplant.
Immer mehr Dopingsünder werden bei "intelligenten" Zielkontrollen außerhalb von Wettkämpfen erwischt. Wie die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) kürzlich mitteilte, wurden in den drei Monaten vor dem 19. Juli bei weltweit 71 649 Tests schon 107 Sportler ertappt und bestraft. In London wird zudem erstmals ein effektiverer Test zum Nachweis des Wachtumshormons (HGH) eingesetzt.
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