"Es gibt sicher bessere Auslosungen für eine erste Runde bei einem Grand Slam, ich hätte auch ausscheiden können. Bei Hradecka weiß man nie, was kommt. Es war ein toughes Match, aber ich bin zufrieden, mit der Art, wie ich gespielt habe. Es war solide", bilanzierte Görges.
Die an Nummer 25 gesetzte Bad Oldesloerin präsentierte sich hochkonzentriert gegen die aufschlagstarke Hradecka, die zuletzt beim Masters-Turnier in Madrid das Halbfinale erreicht hatte.
Nach einer umkämpften Partie zweier starker Grundlinienspielerinnen verwandelte die deutsche Fed-Cup-Spielerin nach 1:47 Stunden mit einem Stopp den zweiten Matchball.
"Das war eine sehr gute erste Runde von Jule. In wichtigen Momenten hat sie gut gespielt. Sie hat die schwere Auslosung gelöst", sagte Bundestrainerin Barbara Rittner.
In Runde drei des wichtigsten Sandplatzturniers der Welt könnte die 23-jährige Görges auf Serena Williams, die Paris-Siegerin von 2002, treffen.
Von den fünf deutschen Damen schaffte die Norddeutsche als dritte den Sprung unter die besten 64 - nach der deutschen Nummer eins Angelique Kerber und Qualifikantin Dinah Pfizenmaier. Mona Barthel und Sabine Lisicki mussten am Montag schon ihre Koffer packen.
