Die Antwort ist fast schon zu klischeehaft, um wahr zu sein. "Ich wollte mir Klamotten kaufen", so die inzwischen 20-Jährige gegenüber der englischen Zeitung "Times".
An Ribéry selbst hat sie keine guten Erinnerungen. "Weder galant, noch freundlich, noch nett", so die wenig schmeichelhafte Beschreibung. Und auch von der Männer-Welt im Allgemeinen zeichnet Zahia ein schlechtes Bild. Sie glaube, "alle Männer würden für Sex bezahlen, wenn sie könnten".
Die gebürtige Algerierin hält dem Fußball-Star aber zu gute, dass er damals nicht über ihre Minderjährigkeit informiert gewesen sei. Vielmehr sei sie von Ribéry im April 2009 zu dessen 26. Geburtstag nach München eingeflogen worden, wo sie in einem Luxus-Hotel Sex gehabt hätten. Zahia gab zu, dem Kicker vorgespielt zu haben, bereits volljährig zu sein.
Gerichtsverhandlung ja oder nein?
Das wiederum könnte für Ribéry wichtig werden, wenn es tatsächlich noch zu einem Verfahren kommen sollte. Eigentlich hat die Staatsanwaltschaft von Paris die Angelegenheit schon im November 2011 zu den Akten gelegt.
Untersuchungsrichter André Dando befand allerdings, dass sich Ribéry wegen "Inanspruchnahme einer minderjährigen Prostituierten" vor Gericht verantworten müsse. Insgesamt sollen acht Personen betroffen sein. Zahia D. arbeitet derweil als Mode-Designerin, die französische Schauspielerin Isabelle Adjani möchte eine Doku über sie drehen.
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