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    Buntes - Freude über Erfolg der verlorenen Tochter

    Dass diejenigen, die sie großgezogen haben, nicht ihre leiblichen Eltern sind, das weiß Jessica Long schon lange. Jetzt aber bekommt der Paralympics-Star die Chance, seine echten Erzeuger kennenzulernen - nach 20 Jahren, zwölf Gold-, drei Silber- und einer Bronze-Medaille.

    Wie Yahoo! Neuseeland berichtet, hat das russische Ehepaar, das Long vor 20 Jahren ihr Leben schenkte und kurze Zeit später an ein Waisenhaus abgab, erst jetzt erfahren, dass die Paralympics-Schwimmerin sein Kind ist.

    Long, die ohne Wadenbein, Knöchel, Ferse und die meisten der Knochen im Fuß auf die Welt kam, wurde im Alter von einem Jahr von einem US-amerikanischen Ehepaar adoptiert. Mit 18 Monaten wurden ihre Unterschenkel amputiert - sie lernte, mit Prothesen zu laufen.

    Mit Hilfe ihrer Adoptiveltern wurde Long dennoch zu einer großen Sportlerin, und im Alter von 20 Jahren hat sie bereits zwölf paralympische Gold-Medaillen gewonnen.

    Journalisten finden die Eltern

    Nach den jüngsten Erfolgen bei den Paralympics in London machten sich schließlich einige russische Journalisten auf, die leiblichen Eltern des sibirischen Mädchens zu finden - und sie hatten offenbar Erfolg.

    Sie fanden Natalia, die ihnen erzählte: "Es tut mir so leid. Ich hatte damals einfach Angst und musste sie abgeben. Aber ich hatte vor, sie irgendwann zurückzuholen."

    Long will sie treffen

    Die Ärzte hätten der damals selbst noch Minderjährigen dazu geraten, ihre Tochter abzugeben. "Sie sagten, dass ich ihr nicht helfen könne", so Natalia, die inzwischen mit dem leiblichen Vater von Long verheiratet ist.

    Auch er ist sehr stolz auf die 20-Jährige und freut sich mit seiner Frau darauf, die verlorene Tochter endlich zu treffen.

    Bis es dazu kommen wird, ist nur noch eine Frage der Zeit. Denn auch Long hatte diesen Wunsch unlängst geäußert.

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