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    Frankreichs neues Rezept mundet noch nicht

    Nach dem misslungenen Debüt als französischer Nationaltrainer muss sich Didier Deschamps Kritik gefallen lassen. "Das war zum Einschlafen", schrieb die Sportzeitung "L'Équipe" nach dem mageren 0:0 der "Bleus" gegen Uruguay. Die Fans quittierten den schwachen Auftritt in Le Havre mit Pfiffen.

    Als fünfter Nationalcoach in Serie blieb Deschamps bei der Premiere ohne Sieg. Deschamps habe vor dem Beginn der WM-Qualifikation "mehrere Gründe für Migräneanfälle", schrieb "L'Équipe"-Starkolumnist Vincent Duluc.

    Der Trainer sah unterdessen ein "eher befriedigendes" Spiel und nahm sein erneuertes Team in Schutz. "Die meisten Spieler stecken noch in der Saisonvorbereitung, Spiele im August sind sehr kompliziert", sagte der 43-Jährige.

    Bitterer Nachgeschmack

    Bei den Franzosen traten immerhin acht Profis an, die bei der EM nicht dabei waren. Überzeugen konnte das Team aber trotz klarer Spielkontrolle nicht. "Ein Aperitif ohne Geschmack", befand "Le Parisien".

    Die Franzosen starten am 7. September in einer schwierigen Gruppe mit Titelverteidiger und Europameister Spanien in die WM-Qualifikation. Erster Gegner ist auswärts Finnland. "Bis dahin sind die Spieler topfit", beteuerte Deschamps.

    Mit dem Unentschieden konnten die "Urus" derweil ihre Serie auf 18 Spiele ohne Niederlage ausbauen. Die erfahrenen Südamerikaner, die bis auf Luis Suarez und Edison Cavani vorwiegend mit den WM-Akteuren um Stürmer Diego Forlán und Diego Lugano antraten, verlegten sich in Le Havre vor allem auf Konter und hatten kaum richtige Torchancen.

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