Die UCI habe sich in der Vergangenheit sogar von Armstrong habe bezahlen lassen. "Geld nehmen, schlimmer geht’s ja gar nicht", sagte der Heidelberger. Was die UCI jetzt in Sachen Armstrong unternehme, könne man einfach vergessen. "Die UCI ist völlig bedeutungslos, was Ehrlichkeit angeht."
DArmstrong voraussichtlich seine Tour-de-France-Titel verlieren werde, sei der Verdienst einzelner Personen. "Das sind Leute, die einfach nicht aufgeben, auch wenn um sie herum alles korrupt ist", sagte er.
Franke: "Wäre peinlich geworden"
Besonders positiv hob Franke die Rolle des Juristen Richard Young von der US-Antidoping-Agentur USADA hervor. Armstrong sei von seinen Anwälten beraten worden und habe angesichts der vielen Zeugenaussagen gegen ihn aufgegeben: "Es wäre peinlich geworden vor Gericht", sagte Franke.
Die US-Anti-Doping-Agentur USADA hatte Armstrong lebenslang gesperrt und fordert die Aberkennung seiner sieben Siege bei der Tour de France. Die UCI hat sich dazu ebenso wie die Tour-Organisation ASO noch nicht geäußert.
VIDEO - Armstrong will radeln, nicht reden
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