Ecclestone kündigte zudem an, mit Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo über das Thema sprechen zu wollen.
Es sei einfach ein Witz, dass Ferrari Vettel unterstellt habe, dieser habe in Brasilien unter gelber Flagge und damit illegal überholt.
Bereits tags zuvor war der Heppenheimer vom Automobil-Weltverband FIA von diesem Vorwurf freigesprochen worden.
"Vettel hat nichts falsch gemacht. Eine weitere Untersuchung oder Proteste wird es nicht geben", hieß es.
Strafe hätte Titel gekostet
Eine Missachtung der gelben Flagge wird im Normalfall mit einer 20-Sekunden-Strafe geahndet. Hätte Vettel diese nach Rennende erhalten, wäre er im Klassement von Sao Paulo auf den achten Rang zurückgefallen.
Dies hätte zur Folge gehabt, dass sein spanischer Ferrari-Rivale Fernando Alonso im Gesamtklassement vorbeigezogen und damit Weltmeister geworden wäre.
"Es war unsere Pflicht, von der FIA eine Erklärung zu verlangen", sagte Teamchef Stefano Domenicali am Freitag gegenüber italienischen Medien, "wir wollten allerdings keineswegs Vettels Verdienste bestreiten. Wir denken aber, dass Fernando Alonso den WM-Titel verdient gehabt hätte, nachdem er seine beste Saison der Karriere gefahren ist. Fernando verdient die beste Note, das Auto nicht."

