"Wenn es so wäre, dann bräuchte man keine Ingenieure mehr" stellt Räikkönen gegenüber 'Turun Sanomat' den Umstand in Frage, dass strauchelnde Teams das Allheilmittel zuweilen in der Verpflichtung eines neuen Fahrers suchen.
Der Lotus-Pilot bezieht sich damit auf den Wechsel des langjährigen McLaren-Piloten Lewis Hamilton zu Mercedes und zweifelt daran, dass es der Weltmeister von 2008 schaffen wird, den "Silberpfeilen" im Alleingang auf die Sprünge zu helfen.
"Wir probieren Ideen aus"
"Natürlich tun wir als Fahrer unsere Eindrücke kund und die Ingenieure hören zu. Wir probieren ihre Ideen aus und stellen dann fest, ob sie funktionieren oder nicht. Es ist aber nicht so, dass die Ingenieure den Fahrer fragen, wie das Auto zu bauen ist", stellt Räikkönen klar.
Was seine eigene Situation bei Lotus betrifft, so hat Räikkönen keinen Grund, von der gewohnten Aufgabenverteilung abzuweichen. Im Anschluss an sein erfolgreiches Comeback nach zwei Jahren Formel-1-Pause wird sich der "Iceman" auch in der Saison 2013 darauf konzentrieren, was er am besten kann: Vollgas geben.

