"Nach ein paar Diskussionen in Monaco, in denen klar wurde, dass einige Missverständnisse bestanden, denken wir, dass es wichtig ist, mitzuteilen, dass wir die klare Ansicht vertreten, dass keine Löcher in der Unterbodenplatte sein dürfen", heißt es in einer Stellungnahme der FIA.
Weiter heißt es: "Es wurde argumentiert, dass nicht explizit beschrieben sei, dass sich ein Loch nicht in der Fläche 450 mm hinter dem Cockpit in der Unterbodenplatte befinden dürfe und es daher legal sei. Wir teilen diese Ansicht jedoch nicht und finden, dass Löcher in diesem Bereich nicht zulässig sind. Wäre dies legal, wäre der Artikel 3.12.5 überflüssig."
Mercedes, Ferrari und McLaren hatten sich nach Red Bulls Sieg im Fürstentum Monaco unzufrieden mit dem Unterboden-System gezeigt, das Red Bull bereits in Bahrain erstmals eingesetzt hatte, und drohten sogar mit Protest. Red Bull selber hatte damit argumentiert, sich in einer Grauzone des Reglements zu bewegen.
