Dem Deutschen fehlten am Ende der 60-minütigen Trainingseinheit 0,750 Sekunden zur Bestzeit von Alonso.
Auffällig war am Samstagmorgen, dass die mit Ferrari-Motoren ausgestatteten Teams das Klassement anführten. Einzig Raikkonen und McLaren-Pilot Jenson Button durchbrachen die Phalanx des Werksteams aus Maranello und des Kundenteams Sauber-Ferrari, die mit Alonso, Sergio Perez, Kamui Kobayashi und Felipe Massa die Plätze eins, drei, vier und sechs belegten.
Um etwaige Geschwindigkeitsdefizite auszugleichen drehten die Teams bei gutem Wetter in den Ardennen am Aerodynamik-Glücksrad. Red Bull agierte mit sehr flach eingestelltem Heckflügel, Ferrari montierte für ein paar Stundenkilometer mehr sogar einen Mini-Zusatz-Flügel am Alonso-Boliden ganz ab.
Rosberg mit Defekt-Pech
Pechvogel des einzigen bei gutem Wetter ausgetragenen Trainings war Mercedes-Pilot Nico Rosberg. Er rollte schon nach wenigen Runden mit Elektronik-Problemen aus und konnte anschließend nicht mehr in die Testfahrten eingreifen.
Rekordweltmeister und Rosberg-Teamkollege Michael Schumacher belegte beim Warmfahren für sein 300. Formel-1-Rennen den 13. Platz, Timo Glock wurde im Marussia 20.
Die Trainings-Sitzungen am Freitag waren durch heftigen Dauerregen für die Formel-1-Teams nahezu unbrauchbar geworden. Umso betriebsamer ging es in der letzten Einheit vor dem Qualifying am Samstag zu.
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