Die Spieler befinden sich im Urlaub oder in der Vorbereitung auf die EURO 2012.
Doch an der Säbener Straße wird weiter gearbeitet - mit Hochdruck! Alles wird in Bewegung gesetzt, um eine weitere Saison ohne Titel zu verhindern.
Der Vorstand mit Karl-Heinz Rummenigge und Christian Nerlinger stimmt sich eng mit dem Präsidenten Uli Hoeneß ab, wenn es um Transfers für die Saison 2012/13 geht.
Allein 60 Millionen Euro hat die Champions eingebracht. Geld, das direkt in die Verstärkung des Kaders fließt.
"Man muss den Kader vielleicht gnadenlos qualitativ vergrößern", hatte Hoeneß schon mehrfach betont, "und ich denke, dass der Vorstand das auch tun wird. Auch im Hinblick auf die anstehende EM."
Ein Konzept der Förderung von Talenten und deren konsequentem Einbau, passt nicht zum FC Bayern. Die Münchner haben es auf Superstars, fertige (Welt-)klassespieler abgesehen, die den Erfolg berechenbarer machen. Fest steht: Bei den Transfers von Xherdan Shaqiri (FC Basel/10 Millionen Euro), Dante (Mönchengladbach/rund 5), Claudio Pizarro (Werder Bremen/ablösefrei) und Tom Starke (Hoffenheim/ablösefrei) wird es nicht bleiben. Hoeneß-Freund und Trainer, Jupp Heynckes, forderte selbst "zwei, drei" Hochkaräter. Jede Position soll wieder doppelt stark besetzt sein.
Emre Can kommt noch aus der eigenen Jugend, Nils Petersen wird so gut wie sicher noch wechseln. Angedacht ist ein Leihgeschäft mit Werder Bremen.
Bei den Zugängen steht nach Informationen von
Philipp Lahm wird aller Voraussicht nach auch in der kommenden Saison auf der rechten Seite spielen. Auf der linken könnte Jeremy Mathieu Stabilität bringen und sich mit David Alaba, der noch wachsen muss, abwechseln. Der 28-Jährige hat den gleichen Berater wie Franck Ribéry, ist ebenfalls Franzose und steht noch bis 2014 beim FC Valencia unter Vertrag.
Gerüchte ranken sich auch weiterhin um den Argentinier Matias Suarez (24/RSC Anderlecht, offensives Mittelfeld) und Edin Dzeko (26/Manchester City, Stürmer). Letztgenannter wäre sicher die teuerste Verpflichtung und eine echte Konkurrenz für Mario Gomez.
Ausgeschlossen ist der Transfer nicht: "Wir werden unsere Mannschaft so lange verstärken, bis wir wieder alleine sind. Und: Wir haben das Geld dazu", weiß Hoeneß.

