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    Europas Elf mit drei Double-Siegern

    Die Saison 2011/2012 ist vorbei, die großen Momente der Saison genügend besprochen. eurosport.yahoo.de präsentiert die Top-Elf Europas. Mit dabei sind auch drei Spieler vom deutschen Meister Borussia Dortmund.

    Torwart: Gianluigi Buffon (Juventus Turin)

    Nachdem er im letzten Jahr wegen einer Verletzung nur 16 Partien absolvieren konnte, fand er in dieser Saison seine Bestform wieder. Diese Leistung war auch der Grundstein für den Erfolg der "Alten Dame" in der Serie A. In der gesamten Saison unterlief ihm nur ein grober Patzer. Das 1:1 gegen Lecce brachte den AC Mailand sogar noch einmal zurück ins Titelrennen, jedoch war er den Rest der Saison überragend. Er kassierte in 35 Spielen nur 16 Gegentreffer. Mit dieser Top-Quote verhalf er seinem Team, den Defensivrekord in Europas Top-Ligen aufzustellen.

    Rechter Verteidiger: Lukasz Piszczek (Borussia Dortmund)

    Piszczek beackerte die rechte Defensivseite der Dortmunder unermüdlich. Abgesehen von zwei Spielen stand er immer von Beginn an auf dem Feld. Außerdem erzielte er wichtige Tore für den deutschen Meister. Sein Last-Minute-Treffer gegen Mainz im September war der Startschuss zu einer tollen Serie und somit der Anstoß zur Meisterschaft. Im April traf er dann mit einem feinen Schuss zum zwischenzeitlichen Ausgleich beim 2:1-Sieg beim Lokalrivalen Schalke 04. Dieser Sieg brachte die Mannschaft von Jürgen Klopp ganz nah an die Meisterschale.

    Innenverteidiger: Mats Hummels (Borussia Dormund)

    Er ist der fehlerfreie Abwehrchef beim BVB, während der gesamten Titelsaison hatte er das Kommando über die Abwehr. Im Pokalfinale gegen den FC Bayern München übernahm er Verantwortung und verwandelte einen Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:1.

    Innenverteidiger: Javier Mascherano (Barcelona)

    Es ist selten, dass ein gestandener international erfahrener Spieler im Alter von 27 einen Positionswechsel vollzieht, aber genau diese Entwicklung machte Mascherano durch. Er entwickelte sich von einem hartnäckigen Sechser zu einem klassischen Innenverteidiger. Da Carles Puyol regelmäßig verletzt und Gerard Pique seiner Form hinterher lief, war es an Mascherano, die Defensive von Barcelona zu ordnen. Egal, ob in einer Dreier- oder Viererkette, der Argentinier spielte immer mit beeindruckender Sicherheit.

    Linksverteidiger: Henri Bedimo (Montpellier)

    Für 1,5 Millionen Euro kam der Kameruner Nationalspieler Bedimo von Absteiger Lens zu Montpellier. Damit verkörpert er die Überraschungsmeisterschaft wie kein anderer. Dank seiner kühnen Vorstöße auf der linken Außenbahn wurde er auch in das Ligue-1-Team des Jahres gewählt.

    Zentrales Mittelfeld: Andrea Pirlo (Juventus Turin)

    Geschickt unterstützt von Claudio Marchisio und Arturo Vidal schwang Pirlo den Taktstock im Mittelfeld von Juventus Turin und leitete viele Angriffe ein. Am Ende der Saison war er sogar bester Vorbereiter der Liga. Pro Spiel schlug er durchschnittlich 86,4 Pässe. In Europas Top-Ligen liegt nur Xavi vor ihm. Außerdem gelangen ihm die meisten angekommenen langen Bällen Europas.

    Rechter Flügel: Eden Hazard (OSC Lille)

    Zwar ist es Lille nicht gelungen, seinen Ligue-1-Titel zu verteidigen, aber Hazard hätte sich seine Abschiedssaison nicht besser vorstellen können. Mit 20 Toren und 16 Vorlagen war er der einzige Spieler in Europas Top-Ligen, abgesehen von Lionel Messi, der mehr als 15 Tore und 15 Assists verzeichnen konnte. Außerdem war es eine Freude, seinem temporeichen Spiel zuzusehen.

    Offensives Mittelfeld: Shinji Kagawa (Borussia Dortmund)

    Nachdem er die gesamte Rückrunde der Meister-Saison 2010/2011 wegen eines Mittelfußbruches verpasste, spielte er im diesjährigen Titelkampf eine große Rolle. Er sprang in die Bresche, als Mario Götze wegen einer Schambeinentzündung ausfiel und beendete die Saison mit 13 Toren und acht Vorlagen. Damit hatte er einen großen Anteil am ersten Double seines Vereins.

    Linker Flügel: Christiano Ronaldo (Real Madrid)

    Vielleicht unterlag er Messi beim Kampf um den Pichichi, aber am Ende durfte Ronaldo Real Madrids erste spanische Meisterschaft seit 2008 feiern. Er hat gezeigt, dass er nicht mehr nur gegen schwächere Gegner trifft. Im Clàsico im Camp Nou traf er zum 2:1 Sieg. In 55 Pflichtspielen erzielte er 60 Tore geschossen.

    Stürmer: Lionel Messi (FC Barcelona)

    50 Tore in der Liga, der Weltrekord von 72 Toren in allen Wettbewerben, der dritte goldene Ball in Folge und der Titel als Barcelonas bester Torschütze aller Zeiten im Alter von gerade mal 24 Jahren. Ironischer weise fällt Messis erfolgreichste Saison auf das Jahr, indem Barca die Champions League und die spanische Meisterschaft nicht gewinnt. Insgesamt darf es aber keine Diskussion geben, allein von den Fähigkeiten hält Messi einen Vergleich mit jedem stand, der jemals Fußball gespielt hat.

    Stürmer: Klaas-Jan Huntelaar (Schalke 04)

    Zlatan Ibrahimovic vom AC Mailand hatte seine produktivste Saison, Bayerns Mario Gomez traf mit beachtlicher Regelmäßigkeit und Falcao schoss Atlético Madrid zum Europa League Triumph, aber Huntelaar übertrumpfte sie alle. Der Niederländer, der mit Raul ein fantastisches Sturmduo bildete, schoss den FC Schalke 04 mit 29 Toren in die Champions League. Lediglich Messi, Ronaldo und Robin van Persie haben in Europas Top-Ligen mehr Treffer erzielt als der "Hunter".

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