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    England weint: "Es endet immer in Tränen"

    Schon wieder: In England kann man kaum fassen, dass die schwarze Serie vom weißen Punkt weiter geht. Aber die Presse lässt auch keinen Zweifel daran, dass die "Three Lions" sich nicht beschweren dürfen.

    Daily Mirror: "Asche zu Asche" - Sparen wir uns Vergleiche zum Ende der Dramen von Turin und St. Etienne, sie funktionieren nicht. Und machen wir uns nicht vor, dass England ausgeschieden ist, weil Young an die Latte schoss oder Buffon eine Glanzparade zeigte. lasst uns ehrlich sein: England hätte nicht einmal in die Nähe eines Elfmeterschießens kommen dürfen. Es war schon ein Wunder, dass sie im Duell mit Italien überhaupt bis in die Verlängerung kamen.

    Daily Mail: "Es endet immer im Elfmeterschießen... es endet immer in Tränen" - Es ist ein Beweis für Englands Entschlossenheit, dass ein Elfmeterschießen nötig war, um einen Sieger zu finden. Der nächste Schritt unter Hodgson kann nicht darin bestehen, sich damit zu trösten, dass man ein solches Spiel wenigstens noch zu einer Lotterie macht. Hodgson muss versuchen, Englands Pirlo zu finden. Aber falls nicht Gerrard neu erfunden werden kann oder Wilshere wiederbelebt, müssen wir uns wohl auf weitere solche Abende einstellen.

    The Sun: "Asche zu Asche / Ashes to Ashleys" - Am Ende siegte doch die Gerechtigkeit. Wir wären sowieso nicht einmal nahe daran gekommen, die Deutschen zu schlagen. So schmerzhaft die Niederlage war, es hätte am Donnerstag noch deutlich schlimmer kommen können. Uns ist wahrscheinlich eine üble Packung erspart geblieben.

    Daily Star: "Der Elfmeter-Fluch" - Der grandiose Elfmeter von Pirlo fasst es bestens zusammen: So geht man mit Druck um! Es fühlt sich fürchterlich an, aber man muss sich eingestehen, dass England das Ausscheiden verdient hat. Wir sind noch ein großes Stück von den Besten entfernt.

    Daily Telegraph: "Nicht schon wieder" - Hodgson hat gepredigt, dass man zu den Grundwerten zurück müsse. Englands EM war nicht glamourös, aber nach der Vorgeschichte von 2010 war das auch nicht nötig. Hodgson musste nur zeigen, dass die Spieler an ihn glauben, dass er den Hunger und die Demut zurückbringt, den sie verloren hatten. Was das angeht, hat er die Erwartungen übertroffen.

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