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    EM-Qualifikaktion ein Spiel entfernt

    Nur noch ein Sieg fehlt! Schon gegen Luxemburg wollen die deutschen Basketballer die Qualifikation für die EM 2013 in Slowenien perfekt machen. Zweifel daran gibt es keine. Zu schwach ist der Tabellenletzte. Trotzdem achtet Erfolgscoach Svetislav Pesic beim Nationalteam auf die nötige Fokussierung.

    Nur noch ein Sieg fehlt! Schon gegen Luxemburg wollen die deutschen Basketballer die Qualifikation für die EM 2013 in Slowenien perfekt machen. Zweifel daran gibt es keine. Zu schwach ist der Tabellenletzte.

    Im Anschluss an die Abenteuerreise nach Baku gab Svetislav Pesic seinen Spielern erst einmal frei. Selbst der strenge Bundestrainer war der Ansicht, dass Deutschlands Basketballer nach einer perfekten Hinrunde in der EM-Qualifikation mit vier Siegen in vier Spielen eine Belohnung verdient hatten. Bis Freitag konnten die deutschen Riesen zu Hause ihre Akkus aufladen, dann versammelte der Serbe seine Schützlinge wieder um sich, um sie auf die nächste Partie in Luxemburg an diesem Sonntag vorzubereiten.

    "Wir unterschätzen niemanden"

    Beim Gruppenletzten kann mit einem weiteren Erfolg endgültig das Ticket für die Europameisterschaft 2013 in Slowenien gelöst werden. Niemand zweifelt daran, dass das beim noch punktlosen Basketballzwerg auch gelingt. Im Hinspiel gab es einen 101:53-Kantersieg, bei dem die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes vor allem vor der Pause nicht einmal zu überzeugen wusste. Eine Niederlage im Nachbarland wäre daher eine Blamage. Dennoch forderte Pesic von seinen frisch erholten Spielern wieder volle Konzentration. "Wir unterschätzen niemanden. Wir haben Respekt vor jedem Gegner und können es uns nicht erlauben, ohne die nötige Anspannung zu spielen", stellte Pesic unmissverständlich klar. Doch Anzeichen dafür, die deutschen Korbjäger könnten angesichts der jüngsten Erfolge abheben, gibt es keine. Pesic lobt immer wieder, wie fleißig und wissbegierig seine Mannschaft ist. "Ich bin sehr zufrieden", bilanzierte der Europameistercoach von 1993 daher auch zur Halbzeit der Ausscheidungsrunde. Dass das runderneuerte Team bereits zu einem so frühen Zeitpunkt zusammengefunden hat und kaum noch Zweifel an der EM-Teilnahme im kommenden Jahr bestehen, hatte auch der 63-Jährige selbst nicht erwartet.

    Großes Ziel Olympia 2016

    Doch zurückschrauben wird Pesic die Intensität im Training bis zum Ende der Qualifikation am 11. September mit dem Heimspiel gegen Aserbaidschan nicht. Schließlich sieht der Erfolgscoach die EM in Slowenien nur als Zwischenstation. Das große Ziel sind die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro.

    Bis dahin will er seine Akteure in jedem Training fordern. "Es geht mir auch und ganz besonders darum, die Spieler besser zu machen", sagte Pesic. "Wenn ich nach den zwei Monaten in diesem Sommer feststellen kann, dass sich jeder meiner Spieler individuell verbessert hat, dann ist ein wesentlicher Teil meiner Arbeit erfolgreich gewesen."

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