TOR:
Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund): Der BVB-Schlussmann glänzte vor allem in der zweiten Halbzeit, als Hannover 96 noch einmal ordentlich aufdrehte. Mit tollen Paraden rettete er dem Meister wenigstens einen Punkt. Wie zuletzt in der Champions League bei Manchester City zeigte der 32 Jahre alte Keeper hervorragende Reflexe auf der Linie.
ABWEHR:
Philipp Lahm (Bayern München): Der Kapitän spielte mit Leidenschaft und Kampfgeist. Fast jede Aktion wurde kommentiert, wenn der Schiedsrichter gegen Bayern entschied. Sachlich, aber engagiert. So wie sich Lahm auch auf dem Spielfeld präsentierte. Der rechte Außenverteidiger schaltete sich zudem in den Angriff ein, obwohl die beiden Tore durch Franck Ribéry auf der linken Seite erzielt wurden.
Mensur Mujdza (SC Freiburg): Überzeugende Vorstellung des linken Außenverteidigers gegen Nürnberg. Beim 3:0-Sieg gegen die Franken sah der 28 Jahre alte Freiburger zwar eine Gelbe Karte, hielt seine Seite gegen Polter und Pekhart aber sauber. Mujdza ließ nichts anbrennen und strahlte auf Grund seiner Größe von 1,85 Meter viel Souveränität aus.
Nikolce Noveski (FSV Mainz 05): Der Kapitän und Abwehrchef der Mainzer stand hinten sicher und ließ kaum Torchancen von Düsseldorf zu. Er führte seine Hintermannschaft vorbildlich und überzeugte durch ein gutes Stellungsspiel und Zweikampfstärke. Seine tolle Leistung krönte der mazedonische Nationalspieler, indem er in der Schlussphase den Siegtreffer erzielte.
Paul Verhaegh (FC Augsburg): Der FCA-Kapitän war auf der rechten Außenbahn der Antreiber im Spiel nach vorne. Mit einer klasse Flanke bereitete er den Führungstreffer von Tobias Werner vor. Auch im Defensivspiel agierte der Niederländer gewohnt souverän und strahlte Ruhe sowie Sicherheit aus.
MITTELFELD:
Franck Ribéry (Bayern München): Von wegen verletzt - er wusste, worum es für die Bayern ging und hing sich voll rein: Er tänzelte, er wirbelte, war ein steter Unruheherd, den die Hoffenheimer nie in den Griff bekamen. Bayerns Leistung war durchschnittlich, Ribérys aber furios. Denn der Monsieur war sich nicht mal zu schade, in der eigenen Hälfte dem Ball hinterher zu jagen. Er machte mit zwei Treffern den Unterschied und baute seine Serie aus: Immer, wenn er in der Liga getroffen hat, haben die Bayern nicht verloren. Chapeau!
Juan Arango (Borussia Mönchengladbach): Niemand ist so wertvoll für Gladbach wie der Venezolaner: Er war bereits an vier der sieben Liga-Tore in dieser Saison direkt beteiligt (ein Tor, drei Assists). Dann krönte er seinen Einsatz in seinem 100. Bundesligaspiel mit einem fantastischen Treffer aus der Distanz. An den gefährlichsten Szenen war er beteiligt, sorgte gar in der Defensive mit für Stabilität. Besser geht's kaum.
Jefferson Farfan (FC Schalke 04): Er hatte nie ein gutes Verhältnis zu Felix Magath und darum besonders motiviert, gegen seinen ehemaligen Trainer und den VfL Wolfsburg aufzutrumpfen. Das gelang ihm eindrucksvoll: Auf dem rechten Flügel war er von Ricardo Rodriguez nicht zu fangen und krönte seine starke Vorstellung mit dem Treffer zum 1:0. Anschließend konnte er sich den Jubel ihn Richtung Magath natürlich nicht verkneifen.
Cedrick Makiadi (SC Freiburg): Der Kapitän führte seine Mannschaft zu einem souveränen 3:0-Sieg gegen desolate Nürnberger. Mit einem Tor und einer Vorlage spielte sich Makiadi zum ersten Mal in die Elf der Woche. Mit seiner Erfahrung und seiner Übersicht stabilisierte er das Mittelfeld und schaltete sich fast in alle Angriffe ein. Nachdem Caligiuri nur den Pfosten traf, hatte Makiadi zudem die Chance auf sein zweites Tor und schrammte nur knapp an einem weiteren Doppelpack vorbei.
STURM:
Stefan Kießling (Bayer Leverkusen): Der Angreifer glänzte gegen seinen Lieblingsgegner mit einem Doppelpack. Beim ersten noch etwas glücklich und von VfB-Keeper Ulreich unterstützt (12.), stand er beim zweiten Treffer, wo er stehen musste (59). Auch sonst war er ein Aktivposten in Leverkusens Offensive. Kießling war immer anspielbar und hätte fast noch sein drittes Tor erzielt.
Vedad Ibisevic (VfB Stuttgart): Der Bosnier drehte die Leverkusener Führung im Alleingang zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung für den VfB und traf dieses Mal auch vom Elfmeterpunkt wieder eiskalt (19.), nachdem er gegen Wolfsburg am 1. Spieltag verschossen hatte. Bei seinem zweiten Tor stand er goldrichtig und musste nur noch den Fuß hinhalten (55.).

TV-Tipp:
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