TOR:
Max Grün (Fürth): Der junge Fürther Schlussmann hielt seine Mannschaft mit glänzenden Paraden lange Zeit im Rennen, um dann in der Schlussphase mit tollen Reflexen endgültig zum Helden zu werden.
ABWEHR:
Philipp Wollscheid (Leverkusen): Der Neuzugang aus Nürnberg hat seinen Platz in der Innenverteidigung gefunden. Mit Ruhe und Sicherheit hielt er die Viererkette gegen Freiburg zusammen. Wie schon bei den Franken überzeugt der 23 Jahre alte Verteidiger mit einem hervorragenden Stellungsspiel und einem guten Auge für die Mitspieler. Zudem schoss er den 2:0-Siegtreffer nach einem Zuspiel von Gonzalo Castro.
Dante (Bayern): Beim 6:1-Kantersieg gegen Stuttgart lieferte der Brasilianer wie schon zum Saisonauftakt eine souveräne Leistung ab. In der Viererkette stach Dante vor allem durch seine kompromisslose Zweikampfführung sowie sein starkes Kopfballspiel auf. Insgesamt hat man den Eindruck, dass er der Bayern-Abwehr mehr Ruhe verleiht. Nur zu Beginn musste er mit zusehen, wie Harnik aus abseitsverdächtiger Position die Führung für die Schwaben erzielte.
Daniel Carvajal (Leverkusen): Der beste Spieler auf dem Platz. Der Neuzugang aus Madrid unterstrich, warum er die Ausbildung bei Real Madrid genießen durfte. Er schaltete sich oft ins Offensivspiel ein und zeigte, dass er nicht nur die Linie entlang dribbeln kann, sondern auch ein feines Auge für die Mitspieler hat. Vor allem mit Castro harmonierte er sehr gut. Die beiden zogen die Spielzüge über schnelles Kurzpassspiel auf. Teilweise hatte das einen Hauch von "One-Touch-Football".
MITTELFELD:
Thomas Müller (FC Bayern): Zwei Treffer selbst erzielt, zwei weitere Tore vorbereitet. Der deutsche Nationalspieler war der auffälligste Akteur in einer angriffslustigen Bayern-Offensive. Sein Ausgleich war der Startschuss für den Kantersieg gegen desolate Stuttgarter. In Abwesenheit von Arjen Robben hat Thomas Müller mit diesem starken Auftritt seinen Anspruch auf einen Stammplatz im hochkarätig besetzten Mittelfeld untermauert.
Jefferson Farfan (FC Schalke): Neben Lewis Holtby zieht der Peruaner in der Zentrale die Strippen. Beim 3:1-Sieg gegen Augsburg zählte Farfan nicht nur zu den auffälligsten Akteuren, der 27 Jahre alte Mittelfeldmann bereitet auch alle drei Treffer vor. Er bediente Papadopoulos, Jones und Huntelaar mustergültig bei ihren Toren. In dieser Form ist Farfan für die "Königsblauen" äußerst wertvoll und kaum zu ersetzen.
Aaron Hunt (Werder Bremen): Der ehemalige Nationalspieler zeigt eine ansteigende Form und übernimmt in der neuen Saison auch Verantwortung. Nach einem verschossenen Strafstoß verwandelte er den zweiten Elfmeter sicher. Außerdem legte er den Petersen-Treffer mustergültig auf. An fast allen gefährlichen Aktionen war der Mann hinter den Spitzen beteiligt.
Szabolcs Huszti (Hannover): Mit seinen Aktionen spielt er nicht nur die Gegner schwindelig, sondern ist zudem ein Vorbereiter erster Güte. Beim 4:0-Erfolg in Wolfsburg bereitete der Ungar alle vier Treffer vor. Huszti legte die Bälle für Haggui, Andreasen und Sobiech (2x) auf. Nach drei Jahren in St. Petersburg ist der Mittelfeldmann zurück in Hannover, wo er zu den besten Akteuren auf dem Platz gehört.
Alexander Meier (Frankfurt): Groß, ballstark und torgefährlich. Der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler hat gegen desolate Hoffenheimer seinen ersten Doppelpack in dieser Saison perfekt gemacht. Gewohnt antrittsschnell spielte Meier die Gegenspieler reihenweise aus und war nicht zu stoppen. In dieser Topform dürfte er bei der Eintracht in dieser Saison noch sehr wichtig werden.
STURM:
Klaas-Jan Huntelaar (Schalke): Der Torschützenkönig der vergangenen Saison ist für Schalke unersetzbar. Obwohl er gegen Augsburg nur das Sahnehäubchen zum 3:1-Sieg aufsetzte, ist seine spielerische Klasse vor dem gegnerischen Tor unbeschreiblich. Der Niederländer braucht nicht viele Chancen. Aber die wenigen, die er bekommt, verwandelt der "Hunter" eiskalt.
Artur Sobiech (Hannover): Mit seinen beiden Toren gegen Wolfsburg stellte der Pole sogar Sturmpartner Jan Schlaudraff etwas in den Schatten. Während Huszti fleißig Scorer-Punkte sammelte, schnürte Sobiech innerhalb weniger Tage seinen zweiten Doppelpack. Zuletzt netzte er gegen Slask Breslau in der Europa League ebenfalls zwei Mal ein.

TV-Tipp:
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