TOR:
René Adler (Hamburger SV): Der Hamburger Schlussmann ist seit Wochen in bestechender Form und wurde gegen den BVB am Ende dieses Mal auch belohnt. Der ehemalige Leverkusener zeigte einige Glanzparaden und war seinem Team stets ein souveräner und sicherer Rückhalt.
ABWEHR:
Daniel Carvajal (Bayer Leverkusen): Der spanische Neuzugang zeigte seine mit Abstand beste Vorstellung im Trikot der Werkself. Der Rechtsverteidiger erledigte seine Defensivaufgaben ohne Fehl und Tadel und war unermüdlicher Antreiber im Spiel nach vorne. Seit zwei Jahren sucht Leverkusen nach einer Besetzung für die rechte Abwehrseite, in Carvajal scheint die nun sehr nahe zu sein.
Jens Langeneke (Fortuna Düsseldorf): Er ragte aus dem Düsseldorfer Abwehrbollwerk heraus. Mit viel Ruhe am Ball sorgte der Innenverteidiger für den nötigen Zusammenhalt in der Hintermannschaft der Fortuna. Nicht zuletzt dank ihm steht die "Null" weiterhin beim Aufsteiger.
Bamba Anderson (Eintracht Frankfurt): Die Euphorie rund um die Eintracht träg auch den Brasilianer. Er ist aufmerksam, stabil und damit ein Feld in der Abwehr, an dem sich die Gegner die Zähne ausbeißen. Beim Gegentor durch Sebastian Polter war er machtlos.
MITTELFELD:
Sebastian Rode (Eintracht Frankfurt): Der Youngster lief in Nürnberg unermüdlich und eroberte wichtige Bälle. Durch schnelles Umschaltspiel setzte der talentierte Mittelfeldspieler auch in der Offensive Akzente und dürfte bei anhaltender Form demnächst weiter in den Fokus von Bundestrainer Joachim Löw geraten.
Toni Kroos (Bayern München): Der zentrale Mittelfeldspieler hat zweifelsohne einen Lauf. Erst traf er gegen Mainz, dann gegen Valencia und nun beim 2:0 gegen Schalke bereits zum dritten Mal binnen Wochenfrist. Der 22-Jährige erzeugte die wenigen Glanzpunkte in einer ansonsten eher mäßigen Partie.
Takashi Inui (Eintracht Frankfurt): Der Japaner überzeugte mit sicherem Passspiel und seiner überragenden Technik. Mit seinem Solo zum 2:0 entschied er die Partie in Nürnberg zugunsten der Hessen.
Thomas Müller (Bayern München): Obwohl ihm sicherlich nicht alles gelang und er sich den einen oder anderen Stockfehler erlaubte, brach er nicht ein, sondern glaubte er immer an seine Stärke. Er ackerte, kämpfte, bereitete vor und traf schlitzohrig.
Andreas Ivanschitz (FSV Mainz 05): Der Österreicher überzeugte besonders mit Freistößen und Flanken, mit denen er die Augsburger Defensive oftmals in Schwierigkeiten brachte. Ivanschitz erzielte den Mainzer Führungstreffer, weil er blitzschnell reagierte: Nach einem Querschläger von Langkamp hielt er sein Knie zum Abprallen hin. Musste aber dennoch in der 61. Spielminute runter.
ANGRIFF:
Heung-Min Son (Hamburger SV): Der Südkoreaner deutete gegen den BVB sein herausragendes Talent an. Zwei gefährliche Aktionen hatte der gelernte Stürmer, der im rechten Mittelfeld antrat - daraus resultierten zwei Treffer. Son stand sinnbildlich für die Hamburger Effektivität. Früh brachte er mit einem Kopfball den HSV in Front, ehe er mit einem herrlichen Solo über rechts und einem folgenden feinen Schlenzer ins lange Eck das vorentscheidende 3:1 erzielte.
Erwin Hoffer (Eintracht Frankfurt): Er brauchte keine Anlaufzeit, nach dem er für den verletzten Olivier Occean eingewechselt worden war. Der Stürmer fügte sich sofort im Stile eines Goalgetters ein. Sein Treffer war die Basis für den vierten Erfolg im vierten Ligaspiel für den Aufsteiger. Auch insgesamt war Hoffer ein belebendes Element.

TV-Tipp:
Die FIFA U20 Frauen-Weltmeisterschaft in Japan - unter anderem mit Deutschland, Brasilien, Italien: Vom 19. August bis zum 8. September zeigen Eurosport und Eurosport 2 alle Partien live!

