"Ich habe es auch jetzt noch nicht realisiert, das kam wirklich überraschend, fühlt sich aber gut an", sagte Seifert, der sein Glück herausbrüllte:
"Ich habe nach dem Zielstrich die Faust hochgerissen und irgendetwas geschrien. Die Luft musste raus." Für den Junioren-Weltmeister von 2006 war es der größte Erfolg seit dem Gewinn von WM-Silber im vergangenen Jahr mit der Staffel.
Kaum Zeit zum feiern
Der wurde gebührend, aber nur kurz gefeiert. "Man hat den Tag gut ausklingen lassen, mit einer Feier auf dem Hotelgang. Nichts übertreiben, wir mussten ja auch gleich packen", sagte Seifert, der am Montag nach Shanghai weiterreist
Auf den ersten Weltcup-Block hatte der Dresdner wegen einer Adduktorenverletzung noch verzichten müssen. Die Blessur spürte Seifert auch in Japan noch, bekam es aber dank des Physiotherapeuten in den Griff. Das Finale sei am Ende ein "eher unspektakulärer Lauf" gewesen: "Ich bin als Erster weggekommen - und war bis fast zum Schluss ganz alleine, konnte eine gute Bahn laufen, obgleich es mir an Ausdauer noch fehlt."

