Trotz persönlicher Saisonbestleistung hat Eisschnellläuferin Monique Angermüller beim Weltcup im niederländischen Heerenveen über die 1000 m eine Top-Platzierung verpasst. Am Sonntag fuhr die deutsche Meisterin bei ihrem Weltcup-Comeback nach knapp einjähriger Leidenszeit in 1:16,87 Minuten auf Rang elf. Der Sieg ging an die WM-Vierte Heather Richardson aus den USA (1:15,27).
"Monique hat für ihre Verhältnisse eine normale Leistung gezeigt. Hinten raus ist sie gut durchgelaufen, vorne hat die Geschwindigkeit etwas gefehlt", sagte Teamleader Helge Jasch dem SID: "Wenn man weiß, was mit ihr gewesen ist, ist das über den Erwartungen." Eine Histamin-Intoleranz hatte der Berlinerin in den letzten Monaten zu schaffen gemacht.
Gabriele Hirschbichler (Inzell) landete mit persönlicher Saisonbestzeit von 1:17,70 Minuten auf dem 18. Platz. Angermüller war am Samstag über die 1500 m gut in den Lauf gekommen, wurde beim Wechsel auf der Geraden aber von ihrer Gegnerin Linda de Vries aus den Niederlanden behindert und reihte sich so auf Rang 14 ein.

