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    Dortmund stapelt tief: Bayern Favorit

    Double-Gewinner Borussia Dortmund nimmt das Training auf. Manager Michael Zorc ist sehr optimistisch, Coach Jürgen Klopp derweil "schon wieder heiß".

    Der FC Bayern macht den Meister nicht nervös.

    Jürgen Klopp hat zwar Respekt vor dem neu formierten Münchner Team, doch dass er unruhig schläft, sei eher ein Zeichen, dass die Anspannung generell wieder ansteige. "Ich habe jetzt wieder richtig Lust und bin heiß", sagt der Trainer in der "Sport-Bild".

    Auch bei den Spielern wuchs in den vergangenen Tagen die Vorfreude auf die neue Saison, wie Klopp, der einige Nachrichten auf sein Handy bekam, feststellte. "Kevin Großkreutz brennt schon seit Tagen in jeder SMS wieder an beiden Enden", verrät Klopp.

    "Die Jungs sind in der Spur"

    Die Messlatte in dieser Saison hängt hoch. Satte 81 Punkte hat der Double-Gewinner in der vergangenen Serie erreicht. Für Klopp ist das jedoch kein Maßstab.

    "Sollen wir sagen: Wenn wir das nicht toppen, dann ist es eine Scheiß-Saison? Nein, nein. Dass die Mannschaft nicht dumm ist, hat sie bewiesen, wie sie schon vergangene Saison mit Erfolg umgegangen ist - und trotzdem 81 Punkte geholt hat. Damit ist klar: Die Jungs sind in der Spur", betont er.

    Insgesamt sei er mit seinem Kader überglücklich, auch wenn ihn der Weggang von Kreativkopf Shinji Kagawa zu Manchester United noch immer schmerzt. Mit Marco Reus hat er allerdings eine große Verstärkung zu verzeichnen. "Ich habe das Gefühl, dass wir etwas richtig Gutes basteln können", meint der Coach.

    Zorc wird nicht nervös

    Die Bayern interessieren ihn bislang nur am Rande, die Aktivitäten auf dem Transfermarkt hat er aber sehr wohl zur Kenntnis genommen. "Pizarro, Dante, Mandzukic, Shaqiri - das ist Gas geben! Sie wollen dahin, wo sie sich selber sehen: nach ganz oben."

    Auch Manager Michael Zorc beobachtet das Geschehen in München, wird aber ebenfalls nicht nervös - trotz der Verpflichtung von Matthias Sammer, die auch ihn überraschte. "Matthias ist ein positiv Fußball-Verrückter. Er hat klare Vorstellungen, ist sehr erfolgshungrig", weiß Zorc

    In einem Interview mit der "Bild" bewertet er die Personalie gelassen: "Wir haben vor jedem Bundesligisten den nötigen Respekt - natürlich auch vor dem FC Bayern. Aber Angst haben wir nicht. Matthias zieht ja sein Trikot nicht wieder an."

    Die Dortmunder behalten ihre Philosophie bei und machen weiter "ihr Ding". Mit dieser Tour sind sie die zwei vergangenen Jahre exzellent gefahren. Deshalb geben sie die Favoritenrolle auch gerne wieder ab. "Die Bayern sind wie immer der Top-Favorit auf den Titel. Wir wollen wieder den attraktiven und erfolgreichen BVB-Fußball auf den Platz bringen", hat Zorc als Ziel ausgegeben.

    Hans Joachim Watzke wurde in der Zielformulierung etwas genauer. Das Erreichen der Königsklasse sei das wichtigste Ziel, außerdem wollen sie "die anstehende Gruppenphase in der Champions League überstehen", sagte der Geschäftsführer.

    VIDEO - Bayern stellt Sammer vor

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