Ding sorgte damit dafür, dass der Kampf an der Spitze der Rangliste weiterhin spannend bleibt. In beiden Matches war die Stärke des 25-jährigen Chinesen seine deutlich größere Konstanz. Ein 66er-Break war sein höchstes, aber er auch schaffte zehn Serien von mehr als 40 Punkten.
John Higgins hatte mit einer 71 noch den Entscheidungsframe erzwungen, doch als er da eine Rote verschoss ließ Ding Junhui sich nicht lange bitten und nutzte seine erste Chance zur entscheidenden 66.
Am Abend gegen Mark Selby dann dominierte er das gesamte Match. Zwar schaffte Selby zwischenzeitlich mit einer 74 das 1:1, doch seine Probleme in der Kontrolle löste das nicht. Als Selby dann zunehmend verunsichert war ging beim Engländer nichts mehr. Ding Junhui trifft nun im Viertelfinale auf Michael Holt. Der war gegen Stephen Lee trotz einer 140 mit 1:3 in Rückstand geraten, setzte sich aber doch noch mit 4:3 durch.
Maguire im Halbfinale
Als erster Halbfinalist steht bereits Stephen Maguire nach seinem 4:1 über Jimmy White fest. Maguire, der zuvor Joe Perry ebenfalls mit 4:1 geschlagen hatte, war mit einer 141 in das Duell gegen den Wirbelwind gestartet. White aber hatte zuvor bei seinem 4:3 über Liang Wenbo schon viel Biss bewiesen und machte auch dem Schotten das Leben trotz des klaren Ergebnisses schwer.
Den zweiten Krimi innerhalb von zwei Tagen lieferte Neil Robertson ab: Der Titelverteidiger erreichte durch ein 4:3 über Martin Gould das Viertelfinale. Bis zum 2:0 sah das locker für den Australier aus, doch unter anderem mit einer 99 schaffte Gould den Ausgleich.
Robertson mit Mühe
Auch die 102 von Robertson zum 3:2 schockte den Engländer nicht; er gewann Frame sechs auf Schwarz zum 3:3. Mit einer 105, seinem zweiten Century im Match und seinem dritten in Gdynia, machte Robertson dann aber alles klar. Er trifft nun auf Tian Pengfei, der Stuart Bingham ebenfalls mit 4:3 schlug. Und wie Robertson gewann auch Tian den Entscheidungsframe mit einem Century, einer 102.
Außerdem treffen im Viertelfinale Jamie Burnett und Kurt Maflin aufeinander. Burnett warf Rory McLeod aus dem Rennen, während Maflin gegen Graeme Dott gewann. Beide mussten aber dazu ebenfalls über die volle Distanz gehen.
TV-Tipp:
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