Zweiter wurde diesmal der Belgier Laurens de Vreese vom Team Topsport Vlaanderen vor dem Niederländer Niki Terpstra (Omega). Es war die letzte Ankunft des Rennens auf der berühmt gewordenen Avenue de Grammont in Tours.
Der 28-jährige Marcato sorgte dabei für den siebten italienischen Sieg beim Klassiker, der diesmal dank Rückenwind mit extrem hohem Tempo gefahren wurde und nach weniger als fünf Stunden beendet war. Mit 48,629 km/h wurde eine neue Rekordgeschwindigkeit erzielt.
"Das ist der größte Sieg meiner Karriere", jubelte er im Ziel. "Als Terpstra angriff und viele Fahrer müde wirkten, bin ich auch in die Attacke gegangen. Nach diesem Erfolg kann ich beruhigt in den Urlaub starten."
Degenkolb zeigt Mut & Klasse
Das Trio hatte sich auf den letzten 15 Kilometern abgesetzt und rund 30 Sekunden Vorsprung auf das Feld herausgefahren. In Tours machte sich dann Degenkolb alleine auf die Verfolgung, um die Lücke noch zu schließen - doch es gelang nicht ganz.
Er kam bis auf wenige Sekunden heran, doch auf der Zielgeraden fehlten ihm wenige Meter zum Coup. So beendete er eine grandiose Saison, die mit Rang fünf bei Mailand - San Remo als erstem großen Ausrufezeichen begann, mit einem weitern Spitzenplatz bei einem großen Eintagesrennen.
Degenkolb machte mit seinem nächsten absoluten Top-Ergebnis nach Rang vier bei der WM auch den Sieg in der Europa-Rangliste des Rad-Weltverbandes UCI perfekt.

TV-Tipp:
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