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    Degenkolb hofft auf Massensprint

    Mit dem Klassiker Paris-Tours geht traditionell die französische Straßensaison zu Ende. Für die 106. Auflage des über 235,5 Kilometer langen Rennens haben 24 Mannschaften gemeldet, darunter 13 aus der WorldTour und der niederländische Zweitdivisionär Argos-Shimano mit John Degenkolb.

    Die Strecke:

    Nach dem Start in Châteauneuf-en-Thymerais nordwestlich von Chartres verläuft die Strecke auf welligem Terrain fast schnustracks gen Süden. Auf den letzten 30 Kilometern (ab 14:00 im Liveticker) stehen auf einer Schleife um Tours herum auf recht engen und kurvigen Straßen mit der Côte de Crochu, der Côte de Beau Soleil und der Côte de l’Epan drei kleinere Anstiege, in denen die Klassikerspezialisten ihre Attacken setzen werden. Das Finale führt dann wieder flach auf die fast drei Kilometer lange Avenue de Grammont, an deren Ende sich das Ziel befindet.

    Die Favoriten:

    Nach seinem imponierenden Vorstellungen bei der Vuelta a Espana - fünf Etappensiege und Sieg in der Punktewertung – und der WM in Valkenburg wird John Degenkolb (Argos-Shimano) von vielen als heißer Sieg-Kandidat gehandelt. Der 23 Jahre alte Erfurter, im Vorjahr Elfter in Tours, wird auf einen Massensprint hoffen, wogegen Titelverteidiger Greg Van Avermaet (BMC), der in diesem Jahr im Gegensatz zu Degenkolb noch auf einen Sieg wartet, eher Chancen aus einer kleineren Gruppe heraus haben wird. In hervorragender Verfassung zeigte sich zuletzt auch der Französische Meister Nacer Bouhanni (FDJ-BigMat). Der 22-Jährige gewann eine Etappe der Eurométropole Tour - Circuit Franco-Belge und sicherte sich bei Paris-Bourges vor Degenkolb den zweiten Platz.

    Zu den aussichtsreichen Sprintern zählen noch der italienische Vorjahreszweite Marco Marcato (Vacansoleil-DCM), die Franzosen Jimmy Casper (Ag2R), Jonathan Hivert (Saur-Sojasun) und Samuel Dumoulin (Cofidis), der Brite Adam Blythe (BCM / Gewinner von Binche-Tournai-Binche), der Spanier Koldo Fernandez (Garmin-Sharp), der norwegische Olympia-Dritte Alexander Kristoff (Katusha), der Kölner Gerald Ciolek (Omega Pharma-QuickStep), der Australier Baden Cooke (Orica-GreenEdge), der Däne Matti Breschel (Rabobank), die Italiener Davide Appollonio (Sky) und Giacomo Nizzolo sowie der Magdeburger Robert Wagner (beide RadioShack-Nissan).

    Mit einer späten Attacke werden dagegen die weniger sprintstarken Fahrer wie Paris-Bourges-Gewinner Florian Vachon (Bretagne Schuller), Vachons französischer Landsmann Sylvain Chavanel (Omega Pharma-QuickStep) die Niederländer Martyn Maaskant (Garmin-Sharp) und Lars Boom (Rabobank), die Däne Jakob Fuglsang (RadioShack-Nissan) und Kasper Kostergaard (Saxo Bank – Tinkoff Bank /Dritter von 2011) oder der Spanier Juan Antonio Flecha (Sky) ihr Glück versuchen.

    Video: Radsport: Giro-Kurs 2013 präsentiert

    TV-Tipp:

    Der große Herbstklassiker bei Eurosport: Paris-Tours (7.10.) ist unser nächstes Live-Highlights - natürlich auch im Eurosport Player.

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