Da klatschte auch die Hoheit: Königin Margarethe von Dänemark bejubelte bei den Olympia den Sieg des Europameisters im Topspiel des Tages. Dank eines Treffers von Flensburgs Michael Knudsen fünf Sekunden vor Schluss gewann der Europameister gegen den WM-Dritten Spanien mit 24:23 (13:12). Grundlage für den Erfolg waren überragende Leistungen der Torhüter Marcus Cleverly und Niklas Landin sowie acht Treffer von Welthandballer Mikkel Hansen.
Zuvor hatte Kroatien das Prestigeduell gegen Serbien für sich entschieden. Der zweimalige Olympiasieger besiegte den EM-Zweiten unerwartet deutlich mit 31:23 (18:14) und brachte mit seinem zweiten Turniererfolg dem Nachbarn die zweite Niederlage bei. Dabei war Ivan Cupic mit acht Treffern bester Werfer für Kroatien. Bei den Serben traf der künftige Kieler Marki Vujin sechsmal.
Frankreich besiegt Argentinien
Frankreich hatte auch in seiner zweiten Gruppenpartie leichtes Spiel. Gegen den WM-Zwölften Argentinien kam der Olympiasieger und Weltmeister nach dem lockeren Auftakt gegen Großbritannien beim 32:20 (17:9) zum nächsten fest eingeplanten klaren Erfolg.
Ohne Punktverlust nach zwei Spielen ist auch Island. Der Olympia-Zweite setzte sich dank einer starken ersten Halbzeit klar mit 32:22 (19:8) gegen Tunesien durch. Der Kieler Aron Palmarsson warf acht Tore für die Isländer.
Einmal mehr hoffnungslos unterlegen waren die Gastgeber. Großbritannien unterlag in seinem zweiten Vorrundenspiel dem WM-Vierten Schweden mit 19:41 (10:24). Bester Werfer der Skandinavier war Niclas Ekberg mit 13 Treffern. Immerhin verwirklichten die bestenfalls drittklassigen Briten zwei Ziele: Im Vergleich zu ihrer 15:44-Pleite gegen Frankreich in der Gruppe A erzielten sie mehr Tore und verloren mit einer nicht ganz so hohen Tordifferenz.
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