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    Dänemark erlebt Debakel, Island schlägt Frankreich

    Debakel für Dänemark: Der Europameister hat im olympischen Handball-Turnier der Männer in London gegen Kroatien eine 21:32 (9:14)-Pleite erlitten. Trotz der ersten Niederlage im vierten Spiel hat der WM-Zweite ebenso wie die Kroaten bereits vor dem letzten Spieltag das Viertelfinale erreicht.

    Der EM-Dritte Kroatien hat noch eine makellose Vorrundenbilanz und führt mit 8:0 Punkten die Gruppe B an. Die Hamburger Bundesliga-Spieler Domagoi Duvnjak und Igor Vori sowie Zlatko Horvat warfen jeweils fünf Tore für die Kroaten. Ebenfalls je fünf Treffer erzielten aufseiten der Dänen Anders Eggert von der SG Flensburg-Handewitt und der Hamburger Hans Lindberg.

    Gleichfalls vorzeitig in der Runde der besten acht Mannschaften stehen Schweden, Frankreich und Island. Die Schweden setzten sich in der Gruppe A locker gegen Panamerika-Meister Argentinien mit 29:13 (12:8) durch. Tobias Karlsson von der SG Flensburg-Handewitt sah nach drei Zeitstrafen in der 47. Minuten die Rote Karte. Bester Torschütze für den WM-Vierten war Niclas Ekberg (9/1).

    Am Abend sorgte Island für einen Höhepunkt des Turniers. In der Neuauflage des Finales von Peking 2008 gewann der Olympia-Zweite gegen Frankreich mit 30:29 (16:15). Die Isländer sind nach vier Siegen in vier Spielen alleiniger Tabellenführer Weltmeister Frankreich, der seine erste Niederlage erlitt. Alexander Petersson von den Rhein-Neckar Löwen warf sechs Tore für Island. Der ehemalige Kieler Jerome Fernandez traf neunmal für Frankreich.

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