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    Contador im Finale wieder abgefangen

    Packender Schlagabtausch bei der Bergankunft auf der 14. Vuelta-Etappe. Wieder fand Alberto Contador seinen Meister, als er schon wie der sichere Sieger aussah. Joaquin Rodriguez konnte im Finale erst die Lücke schließen, dann vorbeiziehen und schließlich seinen Landsmann sogar abhängen.

    Um fünf Sekunden ließ Rodriguez nach knapp 150 Kilometern Contador am Ende des Schlussanstieges der 1. Kategorie hinter sich. Zusammen mit der Zeitgutschrift baute der Katusha-Kapitän den Abstand an der Spitze der Gesamtwertung auf 22 Sekunden aus.

    Es war der dritte Etappensieg für den Giro-Zweiten im Verlauf dieser Vuelta. "Alberto hat mich mächtig gefordert, seine Attacken sind eindrucksvoll. Aber als ich ihn noch auf Sichtweite in 100 Meter Entfernung sah und es nur noch ein Kilometer war, habe ich mir gesagt: Ich kann ihn einholen!", schilderte Rodriguez das Finale.

    Dritter Tiefschlag in einer Woche

    Contador hingegen wurde wie schon zweimal in dieser Vuelta um den ersehnten ersten Sieg nach seiner Rückkehr ins Renngeschehen gebracht. Nachdem er sein Saxo-Bank-Team den ganzen Tag hart arbeiten ließ, konnte er am Ende der Fahrt über fünf Bergwertungen in Galizien nicht wie geplant zum großen Schlag ausholen.

    Mehrfach verschärfte der Vuelta-Sieger von 2008 das Tempo auf den schwersten Kilometern am "Puerto de Ancares", doch stets konnte die Konkurrenz reagieren. Als er aber zwei Kilometer vor dem Ziel antrat, schien es doch noch auf seinen ersten Sieg seit dem Triumph in Alpe d'Huez bei der Dauphiné 2010 zu klappen. Doch da hatte er die Rechnung ohne den Kampfgeist des Roten Trikots gemacht.

    Immerhin konnte er die Differenz zu Alejandro Valverde und Chris Froome vergrößern, die beide einige weiter Sekunden verloren und nun beide 1:41 Minute im Klassement hinter dem Gesamtführenden liegen.

    Clarke punktet mächtig

    Die erste Rennphase war von einer 16 Fahrer starken Spitzengruppe um den Franzosen David Moncoutié (Cofidis) und den Luxemburgern Ben Gastauer (ag2r) und Laurent Didier (Radioshack) geprägt. Die große Spitzengruppe konnte sich aber keinen besonders großen Vorsprung herausfahren. Mehr als drei Minuten gestand man den Ausreißern nicht zu.

    Auf der Fahrt über bergiges Terrain mit zwei Bergen der 3. Kategorie, einem der 2. Kategorie und zwei Anstiegen der 1. Kategorie dünnte sich die Spitzengruppe immer weiter aus. Vorne dabei blieb der Australier Simon Clarke (Orica-GreenEdge), der fleißig Bergpunkte sammelte und damit die Führung in der Sonderwertung übernahm.

    Auf den letzten 20 Kilometern setzte sich der Spanier Alberto Losada (Katusha) von der Spitzengruppe ab und fuhr als Solist in den knapp zwölf Kilometer langen Schlussanstieg. Im Feld übernahm Saxo Bank die Tempoarbeit, was unter anderem dazu führte, das Gesink den Anschluss verlor. Acht Kilometer vor dem Ziel hatte Losada noch etwas mehr als eine Minute Vorsprung auf die immer kleiner werden Favoritengruppe und wurde schließlich knapp drei Kilometer vor dem Ziel wieder gestellt.

    Das Finale der 14. Etappe:

    TV-Tipp:

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