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    Chevrolet: "Wir brauchen den Wettbewerb"

    Die Dauersieger sind auf der Suche nach neuen Gegnern: Wer bietet Chevrolet ab 2013 die Stirn und kann dem Weltmeister ein Schnippchen schlagen? Mehrere marken versuchen sich daran, es dem Krösus der WTCC so schwer wie möglich zu machen.

    Erst ging SEAT, dann auch BMW. Und plötzlich war Chevrolet das einzige Werksteam in der WTCC. Seither meistert die Mannschaft um Chevrolet-Sportchef Eric Neve einen schwierigen Balanceakt.

    Als Rennstall mit den größten Ressourcen ist man einerseits zum Siegen verdammt, wird andererseits aber genau dafür kritisiert. Dabei ist Chevrolet selbst völlig "unschuldig". Was fehlt, sind die Gegner.

    SEAT zog sich zurück

    Und diese zierten sich in den vergangenen Jahren ziemlich. Nach den beiden WM-Erfolgen mit dem Dieselauto zog SEAT 2009 einen vorläufigen Schlussstrich unter seine Aktivitäten in der WTCC und rückte den Kundensport in den Vordergrund.

    2010 tat es BMW der spanischen Konkurrenz gleich und zog sein Werksteam ebenfalls von der WTCC ab. Dieser Trend könnte sich nun umkehren.

    Mehrer marken vertreten

    Chevrolet ist zwar weiterhin das einzige Werksteam im Starterfeld, doch 2012 sind immerhin noch vier weitere Marken vertreten: Kundenteams von BMW, SEAT und Ford kämpfen hinter Chevrolet um die Plätze, Lada absolvierte wenigstens ein paar Probeeinsätze.

    Und schon zum Beginn der Asien-Reise wird ein weiterer Hersteller an Bord kommen: Honda hat sich bereits für die WTCC entschieden.

    Honda kommt groß

    Der japanische Konzern wird ab Herbst mit mindestens zwei Fahrzeugen in der Boxengasse vertreten sein, Lada denkt zumindest über eine komplette Saison nach. SEAT werden seit geraumer Zeit auch Gelüste nachgesagt, hinter den Kulissen eine werksseitige Rückkehr voranzutreiben.

    Im besten Fall bekommt Chevrolet 2013 also richtig viel Konkurrenz. Ob dann gleich eine Wachablösung erfolgt?

    Chevrolet weiter fokussiert

    Wahrscheinlich nicht, denn - speziell im Fall der Neueinsteiger - ist aller Anfang schwer. Eben diese Erfahrung machte auch Chevrolet. "Als wir der Meisterschaft 2005 beitraten, setzten wir alle Hebel in Bewegung. Seither haben wir nicht nachgelassen.

    Von nichts kommt nichts", sagt Neve bei 'Touring Car Times'. Trotzdem freut man sich über die Konkurrenz. Neve: "Wir brauchen den Wettbewerb."

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