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    Chevrolet-Fahrer Muller: "Ich bin offen für alles ..."

    Er ist auf Kurs zu seinem vierten WM-Titel, doch am Jahresende vielleicht arbeitslos: Yvan Muller, der erst zur Saison 2010 zum Chevrolet-Team gestoßen war, ist nun direkt vom plötzlichen Rückzug der US-amerikanischen Marke betroffen. Nach den Übersee-Rennen ist nämlich Schluss, wie Muller am Telefon erfuhr. Dies teilte Chevrolet seinen drei Werkspiloten dieser Tage kurz und bündig mit.

    Und das auch nur wenige Stunden bevor es die Öffentlichkeit durch eine Pressemitteilung erfuhr. Sehr geschockt zeigt sich Muller - auch sonst meist recht gelassen - aber nicht. "Ganz ehrlich: Wir hatten fast ein bisschen damit gerechnet", sagt er bei 'Eurosport.fr'. "Wenn es einen neuen Präsidenten gibt, dann gibt es meist auch einen internen Kurswechsel. Das hat sich nun wieder einmal bestätigt."

    Er hege deshalb keinen Groll. "Chevrolet war acht Jahre lang in der WTCC aktiv. Ich war in den vergangenen drei Jahren mit dabei. Zweimal holte ich den WM-Titel und in dieser Saison führe ich in der Fahrerwertung. Es war ein großes Abenteuer. Nun schlagen wir halt ein neues Kapitel auf", meint der dreimalige Weltmeister, der vielleicht schon bald ein viermaliger WM-Titelträger sein wird.

    "Wir führen in beiden WM-Tabellen. Mehr kannst du nicht tun. Und nachlassen werden wir garantiert nicht", verspricht Muller für den restlichen Saisonverlauf. Was danach kommt, weiß er noch nicht. "Ich bin offen für alles", sagt er. "Wenn ich in der WTCC weitermachen kann, prima. Wenn sich mir auch andere Möglichkeiten bieten sollten, werde ich mir natürlich auch diese Optionen genau ansehen."

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