Für den Kapitän sprang am Dienstag Teamkollege Adama Blythe eindrucksvoll in die Bresche. Einen Tag nach seinem 23. Geburtstag gewann der Brite das belgische Eintagesrennen und zählt nun auch bei der 106. Auflage von Paris-Tours zu den aussichtsreichen Kandidaten.
Van Avermaet dagegen trainierte zu Wochenbeginn nur einige Stunden, fühlt sich aber trotzdem bereit, das Unternehmen Titelverteidigung anzugehen. "Ich erhole mich gut", sagte er. "Am Mittwoch bin ich einige Stunden draußen gefahren und habe mich viel besser als am Montag oder Dienstag gefühlt. Aber ich habe noch nicht die gewohnte Kraft in meinen Beinen", schränkte Van Avermaet ein.
Ballan will den Fluch beenden
Aus einer Ausreißergruppe heraus hofft der Italiener Alessandro Ballan erfolgreich zu sein. Der Weltmeister von 2008 konnte den Sprinterklassiker aber noch nie unter den besten Zehn beenden.
Als Helfer wurden unter anderem der Italiener Manuel Quinziato und der tempoharte Schweizer Michael Schär nominiert. "Wir haben ein offensives Team mit Alessandro und Greg. Beide können im Finale eingreifen. Falls es zu einem Massensprint kommt, können wir auf Adam Blythe zählen", erklärte der Sportliche Leiter Rik Verbrugghe.
TV-Tipp:
Der große Herbstklassiker bei Eurosport: Paris-Tours (7.10.) ist unser nächstes Live-Highlights - natürlich auch im Eurosport Player.

